Folge 2

Eine Schule für Mutanten 

In der Zwischenzeit sind Lucys Eltern nach Hause gekommen und sehen sich jetzt die Nachrichten an, doch als der Sprecher auf die Mutanten eingeht und die neuen Gesetze, die der Präsident veranlassen will, schalten sie das Gerät aus und setzen sich zu ihrer Tochter: „Es ist unglaublich! Was erdreistet sich dieser Kerl eigentlich, nur weil er der Präsident ist, meint er, er könnte bestimmen wer es würdig ist zu leben und wer nicht? Der Kerl ist doch nicht Gott!“

„Verzeihen sie Mister, aber unser Präsident will die Mutanten nicht töten, er will nur wissen, was sie für Fähigkeiten haben… er hat Angst, das ist alles.“, Max versucht Lucys aufgebrachten Vater zu beruhigen, doch dies bereut er kurz darauf; denn nachdem er die Worte ausgesprochen hat, läuft Lucy hoch in ihr Zimmer und Max muss das Haus verlassen. Zudem gibt Lucys Vater ihm deutlich zu verstehen, dass er den jungen Mann nie wieder sehen will und schon gar nicht in der Nähe seiner Tochter. Diese sitzt traurig in ihrem Zimmer und hat sich auf ihrem Bett zusammengerollt. Ihr Gesicht hat sie in ihrem Kissen versteckt, damit niemand ihre Tränen sieht…

Der unbekannte Angreifer muss derweil seinem Auftraggeber Bericht erstatten, der ganz und gar nicht erfreut über die Wendung seiner Geschäfte ist. Er bestraft seinen angeheuerten Auftragskiller aber nicht, denn dieser har ihm zumindest Wolverines Kette mitgebracht und er sieht dies als gutes Zeichen für einen zweiten Angriff, da jener offenbar geschwächt ist. Mit zufriedenem Gesichtsausdruck lässt er seine Metallkugeln alleine, die in der Luft schweben und immer wieder in einem bestimmten Rhythmus gegen einander schlagen, während der angeschlagene Wolverine medizinisch betreut wird. Doch als die Ärztin ihm eine Spritze geben will, wacht er auf und legt seine Hand um ihren Hals, wodurch sie nach Luft ringen muss. Er lässt sie aber schon bald wieder los, nachdem er festgestellt hat, dass die Beiden alleine sind und versucht dann zu flüchten. Doch die Gänge, durch die er läuft sehen alle gleich aus und so fällt es ihm schwer sich zurecht zu finden. Zudem hört er überall Stimmen, doch nirgendwo sind Menschen zu sehen, bis er einen Fahrstuhl findet, der ihn ein Stockwerk höher bringt. Dort hört er zwar immer noch diese Stimmen, doch er kann auch Kinder sehen, vor denen er sich aber versteckt. Sein Versteck entpuppt sich allerdings als Klassenzimmer , in dem gerade mal fünf Schüler sitzen, die nach seinem Auftauchen gebeten werden den Raum zu verlassen. Denn ihr Lehrer, der hinter einem Schreibtisch sitzt, möchte mit Wolverine alleine sein, was diesen nicht nur verwirrt, sondern auch beunruhigt. Besonders nachdem er sehen muss, wie ein Mädchen, welches seine Tasche im Raum hat liegen gelassen, durch die geschlossene Tür hindurch wieder nach draußen läuft. Wolverine fragt den Lehrer, der sich ihm als Professor Charles Xavier vorstellt, wo er hier sei und wo Rogue ist. Der Professor nickt verständnisvoll und sagt dem Fremden, dass sie sich in New York befinden, genauer gesagt in seiner Schule für Hochbegabte und er wäre bereit auch Wolverine und Rogue zu unterrichten. Während er diesen Vorschlag äußert, kommt er hinter seinem Schreibtisch hervor, sodass Wolverine sehen kann, dass der Mann vollkommen ungefährlich ist; denn der Professor sitzt im Rollstuhl…

„Wissen Sie, Logan, Sie sind hier sicher… diese Schule ist ein sicherer Ort für uns… für Mutanten, denn niemand weiß, was diese Schule wirklich ist… ein Versteck, eine Zufluchtsmöglichkeit… eine Perspektive für die Zukunft – natürlich sieht Magneto das anders. Er ist ein mächtiger Mutant und er glaubt an den Krieg zwischen den Mutanten und den Menschen, in dem, nach seiner Meinung, die Mutanten über die Menschheit siegen müssen…“, Wolverine versteht erst nicht, worauf der Mann hinaus will, doch dann erfährt er von ihm, dass einer von Magnetos Anhängern ihn und Rogue im Wald angegriffen haben.

Plötzlich wird das Gespräch der Beiden unterbrochen und drei Mutanten betreten das Zimmer, welchen Wolverine allen schon einmal begegnet ist. Denn Storm und Cyclops haben Rogue und ihn gerettet und Jean ist die Ärztin, die seine Wunden verheilt hat. Doch auch, wenn er sie bereits einmal gesehen hat, so vertraut er ihnen doch kein Stück und macht sich nur über ihre Namen lustig und will verschwinden. Der Professor allerdings hält ihn davon ab, denn er weiß, dass Wolverine niemanden vertrauen kann, noch nicht einmal sich selbst: „Es muss schwer sein, von Tag zu Tag zu leben, immer wieder auf der Flucht seit nunmehr fünfzehn Jahren… und ohne eine einzige Erinnerung…“

wolverineWolverine will nichts davon hören und er hat gar keine Lust, den Worten des alten und hilflosen Mannes zu lauschen, denn sie fühlen sich wie Gift an. Er kann und er will nicht glauben, dass er hier Antworten auf all seine Fragen finden kann, denn dafür war die Reise schon viel zu lange und auch an diesem Ort wird ihn nichts halten können; er will nur die Kleine finden und wieder verschwinden können. Diese fühlt sich jedoch wohl hier und will nicht mehr gehen, sie will nicht mehr flüchten, sondern lernen mit ihrer Fähigkeit und ihrer Angst umzugehen, so wie die anderen Schüler. Wolverine will ihr diese Chance geben und alleine aufbrechen, doch der Professor stellt sich im in den Weg: „Storm, Jean und Cyclops waren meine ersten Schüler… sie waren Flüchtlinge, so wie die meisten von den Kindern die hier sind. Sie haben Angst, Angst vor sich selbst, Angst vor ihren Fähigkeiten, Angst vor dem Alleinsein…aber hier, hier sind sie nicht allein, hier werden sie akzeptiert und können wie normale Teenager leben… so wie es sein sollte…“

Wolverine denkt darüber nach und erinnert sich daran, wie glücklich Rogue aussah, als sie mit ihm gesprochen hatte. Sie waren erst einen halben Tag hier und doch hat sie bereits Freunde gefunden… durch diese positive Entwicklung in ihrem Leben, verändert sich auch Wolverines Einstellung zur Schule und so lässt sich von dem Professor herumführen und folgt seinen Ausführungen über Mutanten und die X-Men…

3 Kommentare

  1. lil´lil´sis sagte,

    Januar 5, 2008 um 1:30 Uhr nachmittags

    hi voll gut hast woll vergessen den satz mit X-Men zuende zuschreiben ist aber nicht schlimm krigst trotzdem 5sterne

    in liebe lil´lil´sis

  2. lucyxavier sagte,

    Januar 11, 2008 um 7:31 Uhr nachmittags

    ne, das hab ich absichtlich gemacht, damit es spannend für die nächste folge ist ;) geschicht oder?

  3. lil`sis sagte,

    Januar 11, 2008 um 7:33 Uhr nachmittags

    hi,
    schick schick
    nur irgendwie versteh ich das immer noch nicht ganz, aber vielleicht kommt das noch… aber trotzdem gut gemacht
    hdl
    lil´sis

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