Folge 4
Vertrauen
Rogue will von Wolverine wissen, was sie seiner Meinung nach nun tun soll und als er ihr rät auf ihren Instinkt zu hören, erzählt sie ihm etwas über sich und ihre Kräfte. „Der erste Junge, den ich geküsst habe, ist ins Koma gefallen und drei Wochen später gestorben… Seine Schmerzen kann ich bis heute spüren… genauso wie deine…“Als Rogue daraufhin die Tränen kommen, legt Wolverine seinen Arm um sie, denn er weiß, dass nicht jeder die Kleine verstehen wird und besonders nicht das, was sie durchmachen muss. Doch Professor Xavier kann dies, da er selbst zu ihnen, den Mutanten, gehört. Nachdem Wolverine Rogue versprochen hat, auf sie aufzupassen, verspricht sie mit ihm zurückzugehen, doch leider fährt in diesem Moment der Zug bereits ab. Lucy setzt sich mit der kleinen Karte von Max an den Tisch im Esszimmer und fragt sich, ob sie ihm wirklich vertrauen kann. Versteht er sie wirklich oder tut er nur so, damit sie wieder mit ihm redet? Soll sie überhaupt mit ihm reden, oder alles hier hinter sich lassen und neu anfangen, wie sie es bereits schon einmal getan hat? Was hält sie eigentlich hier, hier hat sie noch nicht einmal eine richtige Familie… plötzlich hat Lucy Schmerzen, als würde ihr Kopf gegen eine Wand gedrückt werden. Sie kann sich auf nichts mehr konzentrieren, bis sie diese Stimme hört. Eine vertraute Stimme, die sie vor einer Gefahr warnt und sie bittet nach Hause zu kommen, da man ihre Hilfe brauche… Dann verschwindet die Stimme und mit ihr der Schmerz in ihrem Kopf, doch stattdessen schmerzt nun ihr Herz und ihr kommen die Tränen, weil sie nun noch mehr verunsichert ist…Am Bahnhof suchen Storm und Cyclops derweil immer noch nach Rogue, als sie plötzlich von Magnetos Verbündeten angegriffen werden. Einer von ihnen reist mit seiner extrem langen Zunge, die Schutzbrille von Cyclops Augen, dessen Engeriestrahlen daraufhin wie ein menschlicher Laser alles zerstören, was in sein Blickfeld kommt. Auch Storm muss sich einem anderen Mutanten stellen, Sabertooth, vor dem sie Wolverine und Rogue gerettet hat. Nun versucht er Storm zu erwürgen und zwingt sie dazu, ihre Kräfte einzusetzen, wodurch er vom Blitz getroffen, den die Mutantin im Raum entstehen lässt und Sabertooth quer durch die Bahnhofshalle geschleudert wird. Die Menschen schreien deswegen aus lauter Verzweiflung und rennen aus Todesangst um ihr Leben, während der Zug, in dem Wolverine und Rogue sitzen, plötzlich anhält und sich die Koffer und Wände nach außen beulen. Auch die Tür des Abteils wird aus den Angeln gerissen, wodurch Magneto ungehindert eintreten kann. Wolverine erkennt in ihm einen Feind und stellt sich ihm in den Weg, doch der Mutant nutzt seine magnetische Energie und zerrt die Krallen seines Gegners in alle Richtungen. Dann wirft er ihn wie ein Spielzeug durch das Abteil und als Rogue zu ihrem Freund laufen will, wird sie von Magnetos Spritze getroffen, die er aus seinem Mantel auf sie zufliegen lässt. Seine Anhänger bringen die Gefangene aus dem Bahnhof, der mittlerweile von der Polizei umstellt worden ist. Magneto lässt zwei der Autos jedoch durch eine einfache Handbewegung schweben und lässt sie danach auf die anderen fallen, ohne Rücksicht auf die Menschen, die er dabei verletzt oder sogar tötet. Denn er fühlt nichts und richtet durch seine Fähigkeit die Waffen der Polizisten gegen seine Angreifer selbst, die nicht erst jetzt Angst um ihr Leben haben. Doch Magneto feuert die Waffen nicht ab, da Sabertooth ihn daran hindert und ihn daran erinnert, dass sie gehen sollten, bevor der alte Professor hier auftaucht. Magneto beginnt zu lächeln, denn er weiß, dass sein alter Freund Charles Xavier bereits hier ist und so fordert er ihn heraus. Der Professor steigt aber nicht aus dem Wagen, sondern versucht einen von Magnetos Verbündeten so zu manipulieren, dass er Rogue zu ihm bringt. Das kann Magneto aber nicht zulassen und tötet einen der Polizisten, wodurch Charles die telepatische Verbindung abbrechen muss, damit nicht noch mehr Menschenleben in Gefahr geraten. Auf diese Weise bekommt Magneto seine Chance zur Flucht, denn Mystique landet mit einem Helikopter vor dem Eingang des Bahnhofs.
Lucy wird von ihren Eltern ins Wohnzimmer gerufen, da das Fernsehen gerade über die Ereignisse am Bahnhof berichtet. Lucy kann nicht glauben, wenn sie da sieht, denn Magneto kommt ihr bekannt vor und nun weiß sie auch, warum sie gewarnt worden ist. Sofort läuft sie in ihr Zimmer und packt Geld und andere wichtige Sachen in ihre Tasche. Dann geht sie runter, doch anstatt sich bei ihren Eltern zu verabschieden, schließt sie ihre Augen und verändert ihre Gedanken, als hätte es Lucy nie gegeben. Somit kann sie das Haus verlassen, ohne sich darüber Gedanken zu machen jemanden zurückzulassen. Allerdings sind ihre Probleme damit nicht gelöst, denn wie soll sie aus dieser Stadt rauskommen? Sie hat kein Auto und muss damit den Bus nehmen, was ihr nicht gerade hilfreich erscheint, da sie von niemandem gesehen werden will. Dies gelingt aber nicht, denn schon nachdem sie das Grundstück ihrer angeblichen Eltern verlassen hat, läuft sie Max in die Arme .
„Was willst du hier? Mein Dad hat dir verboten mich wieder zu sehen und du… du lungerst hier auf der Straße herum, schickst mir Blumen – Ich glaube nicht, dass das in seinem Sinne wäre…“
„Ich glaube auch nicht, dass er es gerne sehen würde, wie du dich nachts aus dem Haus schleichst und versuchst wegzulaufen…“, Max weiß, dass er Lucy damit nur noch wütender macht, doch er will unbedingt wissen, was mit ihr los ist und was sie ihm verschweigt. Sie schubst ihn daraufhin von sich weg und versucht auf dem schnellsten Wege zur Bushaltestelle zu kommen. Max will sie aber nicht alleine lassen und folgt ihr, wobei er immer wieder auf sie einredet, was Lucy die Nerven raubt, da sie sich ihren Fluchtversuch vollkommen anders vorgestellt hat. Sie wird ihren Schulkameraden auch auf dem ganzen Weg nicht los, weshalb sie sich, als sie die Haltestelle endlich sehen kann, zu ihm umdreht und ihn zur Rede stellt. Sie will wissen, warum er sie verfolgt und warum er glaubt sie überhaupt zu kennen oder gar zu verstehen. Max ist überrascht von ihrer Reaktion, doch er weiß zu kontern und sagt ihr auf den Kopf zu, dass er weiß, dass sie ein Mutant ist. Fassungslos steht Lucy vor ihm und versteht die Welt nicht mehr, all die Jahre hat sie alles getan, um ihre Identität zu verbergen und allen Gegnern der Mutationen aus dem Weg zu gehen und nun war alles umsonst. Fast kommen Lucy die Tränen, doch sie ist stark und hält ihre Gefühle zurück. Max bemerkt jedoch, dass es seiner Freundin nicht gut geht, so legt er seinen Arm um ihre Schultern und bringt sie zu sich nach Hause. Dort soll sie eine Nacht bleiben, denn seine Eltern sind heute Abend sowieso nicht da und so können Lucy und er ganz in Ruhe über alles reden. Bei dem Gespräch erfährt Lucy, dass auch Max ein Mutant ist und er das gleiche ertragen muss wie sie. Er erzählt er, dass er rasend schnell laufen kann, wodurch er seinem Vater bereits einmal das Leben gerettet hat, als dieser mit seinem Wagen einen Autounfall hatte. Max erklärt ihr, dass der Krankenwagen viel zu spät gekommen wäre und für ihn selbst war es eine Kleinigkeit. Lucy liest einen Artikel über den Unfall und spürt, dass Max die Wahrheit sagt. Sie ist also nicht mehr allein, aber fühlt sie sich jetzt besser oder muss sie nicht wieder Angst haben vor ihrer eigenen Fähigkeit?
lil´lil´sis sagte,
Januar 5, 2008 um 1:58 Uhr nachmittags
hallöle
schöne folge - spannend
ich finde das ende sehr aufschlussreich,weil ich finde, dass lucy und max jetzt noch mehr zusammen passen, aber dass sie die gedanken ihrer eltern verändert hat, das ist echt gemein.trotzdem gebe ich dir 5/5 punkte und warte auf folge 5
lucyxavier sagte,
Januar 11, 2008 um 8:00 Uhr nachmittags
hi,
na, ob das ende auschlussreich ist, weiß ich nicht, denn man erfährt ja nicht, was lucy alles kann und sie ist sich nicht sicher, ob sie max vertrauen kann… und ohne vertrauen keine liebe, meine kleine
lil`sis sagte,
Januar 11, 2008 um 8:03 Uhr nachmittags
he,
schlabber schlabber sabber sabber
GAAANZ SCHNELLL WEITER MACHEN!!!!
also am besten fand ich den schlabber-sabber-zungentyp
hasse fein gemacht
tschüssi
und ich freu mich schon auf mehr
mein tipp: Wolverine/Rogue