Folge 6

Gefangen 

Als Wolverine Rogues Schreie hört, wirft er Magneto vor, nicht für die Mutanten zu halten, sondern nur für sich selbst, denn anderen falls wäre er selbst dort oben in dieser Maschine und würde sein Leben für die Mutanten opfern. Magneto lächelt und lässt die X-Men mit Sabertooth alleine, während er zu Rogue hinaufschwebt.

Lucy und Max sind mittlerweile in New York City angekommen, wo Lucy ein großes Energiefeld verspürt, was ihr Angst macht. Max will daraufhin ihre Hand nehmen, um ihr neuen Mut zu geben, doch sie zieht sie zurück und schreit ihn an, dass er das niemals tun darf, wenn ihm sein Leben lieb ist. Max versteht zwar nicht, was seine beste Freundin damit meint, doch er nickt und folgt ihr dann zu einem kleinen Fernsehladen. In den Geräten sehen sie Teile aus Filmen, Nachrichten und Comedyserien, aber auch einen Live-Bericht von Liberty Island, wo sich nach Lucy das Energiefeld befindet und sie deswegen so weit wie möglich davon weg müssen, bevor es sich noch weiter ausbreitet. Als sie wieder losgehen will, hält Max sie am Arm fest. „Ich vertraue dir, aber wenn du mir nicht vertraust und mir endlich sagst, wohin wir eigentlich gehen und vor was wir weglaufen, dann kann ich dich nicht begleiten, so sehr ich es auch will… Lucy, ich hab Angst um dich und ich weiß nicht wie ich dich beschützen soll, wenn ich nicht weiß, was uns erwartet…“

„Du bist nicht dafür da, um mich zu beschützen, das kann ich alleine… Ach, ich hätte alleine gehen sollen, dann müsste ich mir auch nicht dein Nörgeln anhören und könnte mich auf wichtigere Dinge konzentrieren, als…“, plötzlich verstummt Lucy, da sie nicht weiß, was sie noch sagen wollte und ob sie sich damit in noch größere Schwierigkeiten bringt, denn um Max´ Gefühle zu erkennen, braucht sie nicht seine Gedanken zu lesen, seine Körpersprache reicht ihr vollkommen und es macht ihr Angst. Sie weiß aber auch, dass sie ihren besten Freund hier nicht einfach zurück lassen kann, also entschuldigt sie sich und zieht ihn weiter, damit sie noch heute ankommen. Während sie so durch die Strafen laufen, begegnen ihnen ein paar Menschen, die nicht verstehen können, was in der Ferne so hell leuchtet. Erst können Max und Lucy Freude und Aufregung in ihren Gesichtern sehen, doch schnell schlägt diese in Angst und Panik um…  

In der Zwischenzeit schreit Rogue so laut sie kann um Hilfe, doch niemand von den Politikern unter ihr kann sie hören. Wolverine jedoch hat eine Idee, wie er vielleicht frei kommt, auch wenn er sich dafür selbst verletzen muss. Er fährt also seine Krallen aus, die nicht nur durch seinen Körper gehen, sondern auch durch die Rohre, die daraufhin von ihm abfallen. Storm hat Angst um ihn, als er bewegungslos auf dem Boden liegt und sich Sabertooth ihm immer mehr nähert, da er wissen will, ob der Krallenmutant endlich tot ist. Doch in diesem Moment erhebt sich Wolverine und rammt seine Krallen in den Körper seines Freundes, der die schwere Verletzung mit Schmerz und Wut nimmt, woraufhin er Wolverine von seinem Aussichtspunkt wirft. Da sich die Wunden der beiden Mutanten durch ihre Fähigkeiten aber schnell wieder schließen, liefern sie sich einen Kampf auf dem Kopf der Freiheitsstatue, während Magneto seine Hände auf Rogues Wangen legt, die ihm dann seine Energie entzieht und diese für die Maschine verwendet. Daraufhin schreit sie vor Schmerzen und Wolverine lässt sich einen Moment ablenken und gleiten an dem Kopf der Statue nach unten, durch seine Krallen jedoch kann er sich festhalten und bleibt für Sabertooth glücklicherweise verborgen, der daraufhin überzeugt ist, seinen Gegner nach unten geworfen und besiegt zu haben. Doch als der zu den anderen X-Men kommt, ist Wolverine bereits dort und hält Cyclops Brille hoch, die Jean durch ihre telepatischen Kräfte zu sich holt und dann Scott bittet seine Augen zu öffnen. Seine Strahlen werden von der Brille abgelenkt und treffen Sabertooth, welcher hinaufgeschleudert wird. Danach befreit Wolverine die anderen X-Men und sie überlegen, wie sie die Maschine stoppen und Rogue retten können. Wolverine ist dafür, dass Cyclops die Maschine durch seine Laserstrahlen zerstört, aber da sie sich zu schnell dreht, wäre das auch Rogues Tod, den keiner in Kauf nehmen will. Stattdessen ruft Storm einen kräftigen Wind herauf, der Wolverine bis zu Rogue bringen soll und Jean konzentriert sich auf ihn, damit er nicht zu schnell fliegt oder in die falsche Richtung gerät. Als er auf der Maschine ist, beruhigt Storm alles um ihn herum, so dass er hinein springen kann, was Magneto nicht gerne sieht. Damit Wolverine Rogue nicht von der Maschine trennen kann, biegt er dessen Krallen um, was dem Mutanten qualvolle Schmerzen bereitet. Cyclops will nun doch seinen Laser einsetzen, doch Jean bittet ihn, noch zu warten…

Unter ihnen wartet jetzt aber keiner mehr, denn sobald die Mensch das helle Licht der Maschine erblickt haben und sich dieses nicht erklären können, rennen sie in panischer Angst um ihr Leben ohne zu wissen, wohin sie eigentlich laufen sollen…

Auch Lucy und Max sehen das weiße Licht und nun lässt sich die Mutantin doch darauf ein, sich von Max tragen zu lassen, während er durch die Straßen rennt und sie an ihren Zielort bringt, eine Schule für hochbegabte, deren Leiter niemand anderes ist als Professor Charles Xavier…

Storm vertraut in Cyclops, woraufhin dieser seinen Laser benutzt, um Magneto von Wolverine zu trennen, der nun endlich seine Hände frei hat. Um Rogue von der Maschine zu schneiden, woraufhin diese über ihnen auseinander bricht und das helle Licht verschwindet. Dadurch dann Wolverine die Kleine nun auch endlich wieder sehen und auch ihre weiße Haarsträhne, die sich unter dem Einfluss der hohen Energie gebildet haben muss. Doch nur kurz widmet sich Wolverine diesem Sachverhalt, denn auch wenn Rogue von keinem Einzelteil der Maschine getroffen worden ist, die rund um sie herum verstreut ist, so ist sie doch bewusstlos und es gibt nur eine Möglichkeit, die verhindern würde, dass die Kleine sterben muss. Wolverine weiß auch, was er zu tun hat und zieht sich einen Handschuh aus, bevor er seine linke Hand auf Rogues Gesicht legt und sie auf diese Weise seine Energie bekommt. So sollte es zumindest sein, doch Wolverine spürt dieses Mal keine Schmerzen und drückt die offensichtlich tote Rogue an sich, wobei sein Kinn ihre Stirn berührt und er dann auch die Schmerzen fühlt, die ihn schon bei ihrer ersten Berührung so sehr geschwächt haben. Dieses Mal hat er aber keine Angst, im Gegensatz zu Rogue, die ihn von sich drückt, als sie wieder zu sich kommt. Dann sieht sie Wolverine vor sich liegen und weiß nicht, was sie für ihn tun kann, wodurch sie anfängt zu weinen…

Während die restlichen X-Men die beiden wenig später mit dem Flugzeug abholen, finden die Wachleute Magneto und eine verletzte Mystique, die natürlich das Aussehen eines Menschen angenommen hat und dieses versucht aufrechtzuerhalten, damit sie sich nicht enttarnt und daraufhin verhaftet wird.

2 Kommentare

  1. lil`lil´sis sagte,

    Februar 3, 2008 um 1:31 Uhr nachmittags

    War noch besser als die fünfte Folge!
    Fand das am Ende richtig spannend, weil ich am Ende dachte, Rogue wäre wirklich tot.
    Ich hoffe, dass Mystique enttarnt und daraufhin verhaftet werden kann.
    Ich finde das auch gut, dass Max Lucy so beschützen will und überall mit ihr hingeht.

  2. lil`sis sagte,

    März 8, 2008 um 10:06 Uhr nachmittags

    Schick, schick…
    Ich weiß nicht ganz, was ich hier hinschreiben soll, aber ich wollt ja mal nicht so sein ;)

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