Mutanten und andere Sorgen

Folge 1Mutanten und andere Sorgen 

Anders sein, ja anders ist sie wirklich, doch ändern lässt sich das leider nicht und es zu überspielen ist nicht gerade einfach, was sie leider jeden Tag erleben muss. Aber sie ist damit zufrieden so wie es jetzt ist und das soll auch so bleiben, denn sie hat keine Lust wieder zu flüchten, sondern will endlich frei sein. So wie sie sich bisher nur in ihrer Kindheit gefühlt hat; denn in dieser Zeit wurde sie von ihren Eltern beschützt, aber die können nicht mehr auf sie aufpassen. Denn ihre Mutter ist tot und ihren Vater sieht sie nur sehr selten, was sie aber selber so entschieden hat, da ihr Vater seit ein paar Jahren ein eigenes Internat für besonders begabte Kinder leitet. Sie selbst geht allerdings auf die Highschool und will in diesem Jahr ihren Abschluss machen, genau wie ihre Freunde Sammy und Max, die in der kleinen Stadt geboren und aufgewachsen sind, in die es sie selbst verschlagen hat. Warum es gerade diese Stadt geworden ist, kann sie gar nicht sagen, nur, dass es ihr mittlerweile gut hier gefällt und dass sie ihre Freunde nicht mehr missen will. Mit diesen sitzt sie nun im Redaktionszimmer der Schülerzeitung und die Drei sprechen über einen Zeitungsartikel des Stadtmagazins, den der dunkelhäutige Sammy mit den kurzen schwarzen Haaren heute morgen ausgeschnitten hat: „Die werden uns noch alle umbringen, diese Mutanten. Die haben unmenschliche Kräfte und scheuen sich nicht davor sie gegen uns einzusetzen. – Wenn ich so einem begegnen würde, dann würde ich ihm meine Meinung schon zeigen…“

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Max und die blonde Lucy sehen ihren Freund verwirrt an, sagen aber kein Wort zu seinen Äußerungen. Stattdessen sprechen sie auf dem Weg zu ihrem nächsten Unterrichtsfach lieber über das letzte Spiel ihrer Footballmannschaft…

Am selben Tag läuft ein junges Mädchen von zu Hause weg, weil sie Angst vor sich selbst hat. Aus diesem Grund will sie sich weit weg vom Haus ihrer Eltern, in dem sie aufgewachsen ist, verstecken und landet dabei in einem heruntergekommenen Nachtclub, in dem gerade zwei Männer in einem Käfig gegeneinander kämpfen, bis der eine den anderen zu Boden streckt. Sie sieht sich diesen Kampf aber nicht genau an, sondern trinkt lieber etwas an der Bar. Dorthin setzt sich kurz darauf auch der Gewinner des Fights, der seltsamerweise nicht eine Narbe aus dem Kampf davongetragen hat. Aus diesem Grund geht sein Gegner auch davon aus, dass er nicht mit fairen Mitteln gekämpft hat und will eine Revanche, auf die sich der gut gebaute Mann mit den braunen Haaren aber nicht einlassen will, sondern seinen Unterlegenen stattdessen beinahe an die Wand nagelt. Denn durch seine Wut schießen zwei Eisenstangen aus seiner rechten Hand, die genau am Kopf des anderen Mannes vorbeiführen, der es daraufhin mit der Angst bekommt und um sein Leben bettelt. Dies wird ihm auch geschenkt, nur läuft er dann verängstigt weg mitsamt seiner Bande. Nur muss auch der andere Mann die Kneipe verlassen, denn der Wirt schmeißt ihn nach diesem Vorfall raus. Das junge Mädchen folgt ihm unauffällig und versteckt sich im Anhänger seines Wagens, doch schon nach kurzer Fahrt hält der Wagen an und dessen Fahrer reißt die Plane von seinem Anhänger unter dem sich nicht nur ein Motorrad verbirgt, sondern auch ein junges Mädchen: „Weißt du Kleines, ich hab nichts gegen dich, aber etwas gegen blinde Passagiere…“

„Ich… ich wollte das nicht… ich will nur… ich brauche Hilfe, denn irgendetwas ist mit mir passiert… etwas, das Ihnen auch passiert ist… Bitte helfen sie mir!“, ängstlich bittend blickt sie zu dem Mann hoch, der ihr aus dem Wagenanhänger hilft. Aus Mitleid nimmt er sie in seinem Wagen mit und fährt durch die verschneite Landschaft. Während der Fahrt fällt dem Mädchen namens Rogue die Kette des Mannes auf, deren Anhänger darauf hindeutet, dass er mal bei der Army war und dass sein Name wohl Wolverine ist. Ein sehr seltsamer Name wie sie findet, doch er will gar nicht darüber reden, sondern steckt die Kette einfach unter sein Shirt und konzentriert sich auf die Straße.

Sammy und Lucy gehen nach der Schule mit Max noch was trinken und sehen im Fernseher einen paar Nachrichten über eine Diskussion zur Behandlung von Mutationen und ihren Auswirkungen. Sammy wettet natürlich sofort mit, während Lucy sich so schnell wie möglich von den Jungs verabschiedet und das Cafe verlässt. Sie geht alleine nach Hause und vergräbt sich unter ihrer Decke, um nichts mehr über diese ganzen Mutanten sehen und hören zu müssen. Doch leider kommt es anders als erwartet, denn Max, der schon in der Schule gemerkt hat, dass Lucy etwas gegen das Thema hat, ist ihr gefolgt und klopft nun gehen ihre Haustür. Ängstlich, weil sie nicht weiß, wer vor der Tür stehen wird, geht Lucy zögernd nach unten und sieht durch das Fenster. Als sie dann Max sieht, der sie von draußen anlächelt, öffnet sie die Tür und lässt ihn rein: „Hey, Max, was machst du denn hier?“

„Ich dachte, dass du vielleicht mit jemandem reden möchtest. Dich scheint das Thema Mutanten nicht besonders zu interessieren… genau so wenig wie mich selbst… also lass uns einfach über etwas anderes sprechen und Sammys Worte vergessen.“, lächelnd bringt Lucy Max in die Küche, um ihm etwas zu trinken anzubieten, doch ihr Schulfreund lehnt höflich ab. Gemeinsam setzen die beiden sich an den Tisch und Max versucht herauszubekommen, an was Lucy gerade denkt…

Rogue fragt ihren Fahrer, ob es ihm weh tut, wenn diese Eisenstangen aus seiner Hand kommen, nur um ein Gespräch aufzubauen. Doch er antwortet nur mit einem kurzen Nicken und will dann nichts mehr hören, bis er bemerkt, dass die Kleine friert und so stellt er die Heizung höher und sagt ihr, sie solle ihre Hände darauf legen, damit sie sich aufwärmen könne, doch nun schüttelt die Kleine den Kopf: „Nein… ich … mit meinen Händen stimmt irgendetwas nicht… immer wenn ich einen Menschen anfasse, dann hat er große Schmerzen und… ich weiß nicht, was das ist…“

Wolverine zeigt sich verständnisvoll und fragt nicht weiter nach, trotzdem scheint das Verhältnis der Beiden nun etwas lockerer, weshalb Wolverine ihr auch seinen richtigen Namen verrät: Logan

Gerade als sie ihm sagen will, dass sie eigentlich Marie heißt und nicht Rogue, übersieht Wolverine einen Baumstamm, der auf der verschneiten Straße liegt und der Wagen rutscht vom Weg ab, wodurch Wolverine, der sich nicht angeschnallt hatte, aus der Windschutzscheibe geschleudert wird. Im Wagen macht Rogue sich Sorgen um ihn, weil er nicht mehr aufsteht. Doch sie ist zu benommen, um auszusteigen und ihm zu helfen, als er es plötzlich doch selber schafft. Er fragt Rogue, ob sie okay ist und erfährt, dass sie feststeckt. Natürlich will er ihr helfen, aber dann wittert er etwas in der Luft und wird von einem in Pelz gekleideten Mann angegriffen und wie ein Spielball weggeworfen. Rogue sieht das Szenario, als sie im selben Augenblick bemerkt, dass es im Wagen beginnt zu brennen und sie bekommt Panik. Denn ihr Weggefährte wird draußen noch immer zusammengeschlagen und schließlich auf die Wagenhaube geworfen, wo er unter Schmerzen seine Krallen wieder einfährt und bewusstlos wird. Er kann ihr jetzt also nicht mehr helfen und der andere Kerl da draußen scheint sich noch nicht einmal mehr für sie zu interessieren, weshalb Rogue es so schnell wie nur möglich alleine aus dem Wagen schaffen muss. Doch dann wird sie von etwas abgelenkt, dass sich da draußen im Schnee abspielt, denn auch einmal zieht ein Schneesturm auf, doch nur an einer Stelle und aus genau dieser Richtung tauchen zwei weitere Gestalten auf, die den Angreifer verjagen und sich dann um Wolverine und Rogue kümmern. So zieht die Frau den verletzten Fahrer vom Wagen runter und der andere Mann, brennt durch seinen Blick Rogues Gurt durch und kann sie befreien…

4 Kommentare

  1. Lil´Sis sagte,

    Dezember 30, 2007 um 3:25 Uhr nachmittags

    hhaaaallllliiiiiiihhhhaaaaalllllloooooohhhaaalllllööööllllleeee!!! ^^
    also ich kenn ja jezz X-Man eig überhaupt net….abba fand das schon ganz gut…kann das zwar jezz nicht so beurteilen weil ich ja keinen vergleich hab…=P abba mir gefälls….schönschön…
    hmm…werd dann auch noch den rest lesen..bin ja net so …=P
    hab dich lieb :-*
    lil sis..Jessy

  2. lucyxavier sagte,

    Dezember 30, 2007 um 5:03 Uhr nachmittags

    danke liebes =P
    ich freu mich, dass es dir so gut gefällt, hatte erst gedacht, du würdest es nicht lesen wollen (hast du ja selber gesagt) - aber jetzt bin ich überglücklich *juhu* danke kleine große :-*
    hoffe, dir gefallen die nächsten teile auch so gut

  3. lil´lil´sis sagte,

    Januar 5, 2008 um 1:09 Uhr nachmittags

    hi gute Folge kann lil´sis nur zu stimmen8).
    Kann auch nicht verstehen warum sie es nicht lesen wollte war genau so gut wie bei Luziver i will kill jou folge 6. 8)

  4. lucyxavier sagte,

    Januar 5, 2008 um 1:16 Uhr nachmittags

    danke kleines :)
    freu mich, dass es dir so gut gefallen hat und ich hoffe sehr, dass dir die anderen Folgen auch so gut gefallen werden, denn das war ja erst der anfang ;P

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