Folge 2.17

Folge 17

Weg in die Freiheit

 

Das Leben ist leider kein Spiel, das klare Regeln hat. Alles ist so unüberschaubar und wächst den meisten über den Kopf. Doch das Leben können wir nicht einfach abbrechen und wegräumen, denn es holt uns immer wieder ein… all die positiven und negativen Momente machen uns selbst zu dem, der wir sind… das hatte Charles seiner Tochter immer wieder gesagt. Er wollte ihr nach Rodneys Tod mit diesen Worten Trost spenden. Doch bis heute gab es diesen nicht für sie. Truth würde sich den Tod ihres Bruders immer selbst vorwerfen, und nun auch noch die von Jason und ihrem Vater. Sie konnte mit dieser Schuld nicht weiterleben, aber was würden die anderen dazu sagen? Würde auch nur einer ihre Bitte erhören und sie sterben lassen?

 

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Logan wollte die Worte in seinem Kopf nicht hören. Sie umbringen, wie kam sie denn darauf. Nein, das würde er niemals tun. Er wollte nicht einmal daran denken, dass sie so etwas sagen konnte, dass sie es wirklich wollte. Aber an den Gesichtern der anderen Mutanten konnte er ablesen, dass es ihnen nicht anders ging… nur hatten sie ihre Bitte auch gehört oder waren sie noch zu ergriffen von dem Tod des Professors?… Es konnte beides sein und beides würde er auch verstehen. Nur nicht Lucy… seine kleine Krankenschwester, die er überall gesucht hatte. Wie konnte sie jetzt auf den letzten Metern aufgeben? Dieser Weg führte sie doch in die Freiheit, also warum sollte sie hier zurückbleiben? Hier wo alles dunkel war und sie niemand lieben würde. Hier wo sie zugrunde gehen würde und zwar unter qualvollen Schmerzen… nein, was immer auch in ihrem Kopf vorging und wie allein sie sich auch fühlte… hier bleiben war ausgeschlossen. Deshalb trieb Logan die Gruppe auch zur Eile an. Jeder von ihnen spürte wie das Wasser an ihren Beinen hoch stieg. In kurzer Zeit würde es hier nur noch Land unter heißen. Sie durften also keine Zeit verlieren, sondern mussten sich vorarbeiten. Sie mussten gegen das Wasser ankämpfen und brauchten dazu alle Kraft, die sie hatten. Jeder der Teenager half den anderen, damit keiner zurückblieb. Denn vor allem Rogue merkte, wie viel Kraft sie aufbringen musste, um nicht vom Wasser fortgespült zu werden. Nun auch noch genau gegen den Strom zu laufen war für sie eine Anstrengung, die sie alleine nicht bewältigt hätte. Doch sowohl Bobby, als auch Max griffen ihr unter die Arme und kämpften sich gemeinsam vor. Max schien dabei voller Tatendrang zu sein. Seine Augen waren immer nur auf Lucy gerichtet und alle seine Gedanken ebenfalls nur bei ihr. Sie musste leben und zwar ohne einen weiteren Schicksalsschlag. Er glaubte, dass sie gesehen haben musste, wie der Professor gestorben war und deshalb so zerrissen war. Sie konnte ihr Leid nicht verstecken. Die Trauer über einen Mann, der sie gekannt hatte und ihr immer wieder eine Chance gegeben hatte… nein, wenn sie auch nur einen weiteren Menschen verlieren würde, dann würde auch dieser schreckliche Gedanke war werden… Lucy brauchte Menschen um sie herum… Mutanten die sie verstanden, an sie glaubten und sie liebten. Sie brauchte ihre Freunde und sie brauchte ihn, also würde er auch durchhalten. Er wollte jeden retten und Lucy damit zeigen, dass kein Leben vergebens war. Ihre Bitte, sie zu töten, konnte er nur überhören… es durfte niemals wahr werden…

 

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Rogue hatte Lucys Worte gehört und sie wiederholten sich immer wieder. Wie konnte diese Mutantin dies nur von ihr verlangen? Wie konnte sie glauben, dass Rogue zu einem solchen Schritt in der Lage wäre… nein, sie hatte einen Menschen getötet ohne es zu wollen und es durfte niemals ein weiteres Opfer ihrer Fähigkeiten geben. Lucy würde das auch verstehen und wieder zu Vernunft kommen müssen. Denn was auch immer in diesem Staudamm passiert war, es würde bald vorbei sein. Bald würden sie in Freiheit sein, aber…

 

Bobby hatte sich noch rechtzeitig an einer der oberen Stangen halten können und auch Rogues Hand nicht losgelassen. Sie war noch immer bei ihm und nicht von der Welle fortgespült worden wie diese Mutantin, die sich selbst Lady nannte. Nein, Rogue war von ihrem Freund gerettet worden, der sich nun umsah. Das Wasser wurde immer unruhiger, weil immer mehr in den Staudamm eindringen wollte. Doch was bedeutete das für sie. Würden sie es noch schaffen herauszukommen? Sollten sie es wagen noch einmal zurückzugehen oder Lady Deathstrike einfach ertrinken lassen?

 

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Jean und Scott hatten mittlerweile auch mit dem Wasser zu kämpfen. Sie bildeten mit den Kindern eine Kette, damit keiner verloren ging. Doch sie wussten auch, dass diese Kette nicht jedem kraftvollen Schwung eines neuen Wasserschwalls gewachsen war. Doch sie mussten alle raus, bevor es dazu kommen konnte. Jean hatte auch eine Idee, wie sie die Gefahr eindämmen konnte. Sie verließ die Kette und küsste Scott noch einmal: „Halt mich nicht auf, ich kann euch retten.“

Sie verschwand ohne dass Scotts Blicke ihr folgen konnten. Was hatte sie nur vor? Es war viel zu gefährlich alleine durch den Staudamm zu laufen. Doch konnte er es wagen, ihr zu folgen? Er konnte sie ja doch nicht sehen und zudem brauchten die Kinder ihn. Also ging er schweren Herzens und mit allergrößter Sorge weiter. Bis er diesen leichten Windhauch auf seinem Gesicht spürte… der Weg nach draußen lag vor ihnen. Jetzt durften sie nur keinen letzten Fehler machen…

 

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Storm und Nightcrawler hatten es nach draußen geschafft und sahen sich um. Irgendwo musste John doch sein. Er würde doch nicht einfach weglaufen oder?… nein, Storm hatte sie grauenhafte Befürchtung, dass er noch hier war… aber nicht, weil er mit seinen Lehrern und Freunden zur Schule zurückkehren wollte.

Der Junge hatte schon immer gerne mit dem Feuer gespielt und hier konnte ihn keiner daran hindern. Er würde seine Stärke demonstrieren wollen und mit dieser Vermutung lag Storm der Wahrheit verdächtig nahe…

Nightcrawler sah den Jungen als erstes. Er war in der Nähe eines Hubschraubers und bei ihm war noch jemand: „Ich glaube, er will fliehen… oder…“

Kurt und Ororo sahen beide genauer hin und merkten, dass der Mann neben John Schmerzen hatte. Doch weshalb ließ sich von hier nicht erkennen. Sie mussten näher ran, aber als sie zu zweit auf John und Stryker zuliefen, fingerte der Mutant gerade sein Feuerzeug aus seiner Hosentasche: „Die Beiden da hinten kommen zu spät… Sie werden bereits tot sein und vor ihre Verbrechen büßen.“

John knipste das Feuerzeug an und sofort entstand in seiner Hand eine gewaltige Feuerwolke, die Stryker und seinen Helikopter in Brand setzten…

 

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Mystique hatte erst gar nicht gemerkt, dass Jean weggelaufen war. Sie war selber viel zu sehr mit diesem lästigen Kind beschäftigt. Der Junge an ihrer Hand hatte nichts Besseres zu tun, als immer nur zu weinen. Er hatte Angst, aber musste er sie deshalb direkt wahnsinnig machen? Am liebsten hätte sie ihn angeschrieen, damit er die Schnauze hielt. Doch dann hätte es bestimmt Ärger mit allen Kindern gegeben, die ihren lieben kleinen Freund in Schutz nehmen mussten. Sie selber konnte sich also nur wünschen, dass das alles hier bald überstanden war und sie mit Magneto verschwinden konnte. Denn schließlich hatte sie doch dafür befreit – dass sie gemeinsam etwas Neues schaffen konnten und kein Mutant mehr unter den Menschen leiden musste. Das war immer sein Traum gewesen und sie hatte zu ihm aufgesehen und würde ihn auf seinem Weg begleiten. Diese Situation, in der sie nun festsaßen, war zwar eine Behinderung. Aber er würde nicht aufgeben… Magneto hatte schon immer einen Weg aus allem gefunden und darauf vertraute sie ihn, während sie sah, wie Scott seinen Kopf der Freiheit entgegen reckte…

 

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Lady Deathstrike glaubte schon, dass sie nie wieder hier heraus kommen würde. Sie fuhr zwar ihre langen Fingernägel aus und versuchte sich irgendwo festzukrallen… doch das Wasser trieb sie immer weiter. Sie fand nie lange genug Halt. Sie würde hier ertrinken, denn wer würde von den anderen Mutanten schon wegen ihr zurückkommen?… Wolverine… seine Hand packte ihre Taille und sie konnte sehen, wie seine Krallen in der Wand des Staudammes stecken blieben. Er war also wirklich stärker als sie und doch war er hier. Er hatte sie nicht sterben lassen. Er war nicht das Tier, wie es Stryker immer gesagt hatte. Er war ein Mann, ein wahrer Held. Logan hatte sich wirklich zurückfallen lassen, nachdem er Max den Leichnamen des Professors übergeben hatte. Der Mann, der ihm beigebracht hatte, was es hieß jemandem eine Chance zu geben. Der Mann, der um das Leben jedes Mutanten gekämpft hatte… Logan musste es zu seinem Gedenken tun und für die Frau, die ihm gezeigt hatte, wo er Lucy finden würde. Doch jetzt stand er vor der einen Frage… wie sollte er wieder zurück zu den anderen finden?…

 

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Nightcrawler setzte zum Sprung an und verschwand im Nichts. Erst vor John tauchte er wieder auf und riss den Jungen von den Beinen. Er beförderte mit seinem Schwanz das Feuerzeug aus der Hand des jüngeren Mutanten und schlug ihm gleichzeitig mitten ins Gesicht. Johns Nase blutete und auch seine Hand spürte den Schlag der Schwanzspitze. Aus Wut rollte er sich mit Kurt über das Gras, bis er oben lag und auf seinen Angreifer einschlagen konnte. Storm sah dies, doch sie riss die Beiden nicht auseinander, sondern widmete sich dem Feuer… Sie hob ihre Arme dem Himmel empor, sodass ein Unwetter sich über ihrem Kopf zusammenbraute. Der Regen löschte das Feuer und die Blitze erschreckten John, der von Nightcrawler abließ und um sein Leben rannte…

Kurt ließ den Jungen laufen und teleportierte sich stattdessen zu Storm. Sie sollte das Unwetter wieder auflösen, damit der Stausee nicht noch mehr Wasser bekam: „Das Wasser dort ist schon gefährlich genug für die anderen.“

„Du hast Recht… aber… wo ist John?“, Storm war nicht erfreut darüber, dass der Junge entwischt war, doch das Brandopfer war nun wichtiger. Sie und Nightcrawler mussten herausfinden, ob es noch Hoffnung für den Mann gab… aber Stryker war bereits tot…

 

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Jean hatte ihn gefunden – endlich. Den Kontrollraum, von wo aus sie die Wasserversorgung regulieren konnte. Hier musste sich doch eine Vorrichtung finden lassen, mit der man die Schleusen dazu brachte, das Wasser wieder nach draußen zu befördern. Jean suchte alles verzweifelt mit ihren Augen ab und achtete gar nicht auf den Boden…

Die Bildschirme schrieen alle WARNUNG, doch sie ignorierte das rote Leuchten… bis sie dieses Knistern hörte… es wurde lauter und knackte immer mehr. Sie ging einen Schritt nach vorne, um mehr sehen zu können. Erst jetzt bemerkte sie, dass auch hier ihre Füße schon im Wasser standen und dem kaputten Kabel des Kontrollsystem gefährlich nahe kam…

 

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Scott war endlich draußen und befahl den Kindern auf den Wald zuzulaufen. Er vertraute darauf, dass Storm irgendwo in der Nähe war und die Soldaten von William Stryker sich zurückgezogen hatten. Den Kindern durfte jetzt nichts mehr passieren und er musste unbedingt wieder in den Staudamm. Er musste Jean finden. Doch als er wieder durch die Tür gehen wollte, ließ Max ihn um…

Die Gruppe hatte es endlich geschafft ins Freie zu gelangen. Sie konnten endlich durchatmen und ihrer Trauer Platz machen. Doch andererseits waren ihre Gedanken noch bei Logan und Lady Deathstrike. Die Beiden waren nicht so schnell zurückgekommen wie erwartet und das hieß nichts Gutes… selbst Max machte sich nun langsam Sorgen um Logan, der immer versucht hatte, ihn von Lucy fern zu halten. Doch jetzt war das egal. Jetzt wollte selbst Max den älteren Mutanten bei sich haben. Er wollte hier auf ihn warten, während sich die Kinder und viele der anderen Mutanten vom Staudamm entfernten. Magneto blieb erst mit Lucy, aber dann sahen alle zu der Tochter von Charles Xavier, dessen Leichnam Max auf den Boden gelegt hatte… Truth löste sich zaghaft von ihrem Paten und krabbelte wie ein kleines Kind zu ihrem Vater. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und weinte. Leise und kaum verständliche Worte richtete sie im Abschied noch einmal an ihn. Worte, die kein anderer verstehen konnte, weil sie tief in ihrem Herzen waren…

Ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben und ich werde dafür

sorgen, dass es nie wieder passiert… ich bin bald bei euch und

will nur geliebt werden…

Eric beugte sich zu seiner Patentochter runter und nahm sie wieder in ihre Arme. Er wusste, dass sie hier nicht bleiben konnten. Sie alle mussten hier weg und konnten nicht länger warten. Wenn Wolverine nicht bald zurückkam, gab es keine Hoffnung mehr für ihn und das mussten die anderen Mutanten alle begreifen. Nur wie, wenn sie schon jemanden aus ihrer Mitte verloren hatten?… Sie alle wollten an Logan, Jean und Lady Deathstrike glauben… sie durften einfach nicht zurückbleiben… und dann… ja, da war etwas… ein helles Licht und Schreie…

 

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Logan und Lady Deathstrike hatten sich gemeinsam mit ihren Krallen hochgearbeitet. Immer wieder hatten sie ihre Eisenstangen in die Wände geschlagen und sich dann weiter gezogen. Doch das, was jetzt auf sie zukam, war mit Eisen aufzuhalten. Sie sprangen nach vorne in die Freiheit und warteten keinen Moment. Lady Deathstrike rannte und schrie immer wieder FEUER, während Logan den Professor vom Boden aufhob und ebenfalls rannte. Die anderen Mutanten folgten ihnen und hörten hinter sich die Explosion…

Das Feuer lieferte sich einen Kampf mit dem Wasser, doch keiner von ihnen würde die Entscheidung abwarten… nur Scott sank auf die Knie und wusste, dass Jean nie wiederkehren würde…

Seine Liebe, die er heiraten wollte. Mit der Frau, die ihn so genommen hatte, wie er war. Eine Frau, die er nicht wieder in seinen Armen halten können wird. Wie wieder ihr Lächeln sehen können wird und niemals ihre Stimme hören können wird… aber er wird sie immer lieben…

 

Trotzdem konnte er jetzt nicht hier bleiben. Er wäre an dem Schmerz zu Grunde gegangen und ließ sich so, wenn auch nicht freiwillig, von den anderen mitnehmen. Sie würden zur Schule zurückkehren und die Sache gemeinsam überstehen. Vielleicht würde auch einer von ihnen einmal mit ihm zum Staudamm zurückkehren, um nach Jeans Leiche zu suchen. Denn das war er ihr schuldig… eine letzte Ruhestätte, neben der in seinem Herzen…

 

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Storm hoffte, dass niemand den Jet gestohlen hatte, denn anderenfalls wäre es äußerst schwer wieder zur Schule kommen. Als eine Gruppe marschierten sie deshalb den Weg durch den Wald zurück, nur Lucy brauchte auf einmal eine Pause. Magneto setzte sie auf einem Baumstamm ab und blieb neben ihr stehen. Auch Logan, Mystique, Max, Bobby und Rogue blieben stehen und sahen, wie Lucy ihren Kopf hängen ließ. Sie weinte wieder und schien gar nicht mehr aufzuhören, bis sie ihren Kopf doch wieder hob und die anderen Mutanten von unten herauf beobachtete… sie standen alle da und taten nichts. Sie hatte sie gebeten, ihre Qualen und ihr Leben zu beenden, aber niemand hatte es getan. Keiner von ihnen hatte auch nur einen Moment daran gedacht, dass sie einen Mord begangen haben könnte. Sie glaubten an keine Gefahr, die von ihr ausgehen könnte und waren dabei so naiv…

Sie eine Kraft, mit der sie jeden von ihnen töten konnte… nur nicht sich selber. Und wenn ihre Freunde, ihr Onkel und die beiden Männer, die sie liebten, nicht helfen konnten… dann würde es niemand können…

„Ich weiß es… ich weiß, dass du, Max und du, Logan… ich weiß es… ich kann es hören, ich kann es fühlen… aber ich kann nicht… ich habe meinen Bruder geliebt… und verloren… ich habe meinen Vater geliebt und… verloren… ich kann…“, Max und Logan wollten auf Lucy zugehen, aber dann sahen sie den jeweils anderen einen Schritt nach vorne machen und stockten… sie liebten sie beide und beide würden sie nicht zulassen, dass ihr etwas passiert oder der andere sie ihm wegschnappen würde… aber das brauchten sie nicht…

Rogue rief laut nach Lucy als diese wieder vor ihren Augen verschwand und sie zum letzten Mal alleine ließ…

 

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Die Schule lag ruhig und friedlich da. Kein Soldat war mehr da und auch kein Schüler rannte im Gebäude herum. All das hier war noch nie so schön gewesen wie jetzt und auch nicht Cerebro… Lucy betrat den Raum, in dem ihr Vater immer gesessen hatte, wenn er wissen wollte, wo seine kleine Truth war…

Er hatte ihr einmal gesagt, dass es überall auf der Welt Mutanten gab und auch wenn sie alle anders waren, so war keine Fähigkeit einmalig… sie war also nicht allein… irgendwo da draußen war jemand wie sie… jemand, der vielleicht genauso litt und genauso schreckliche Dinge getan hatte wie sie…

 

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