Folge 12 (35)
Bring mich zurück ins Leben
Bring me back to life
Nach der Feier war der Alltag in der Schule wieder eingekehrt und Storm, Scott und Beast waren die meiste Zeit mit unterrichten beschäftigt. So bekamen sie auch die Sondersendung auf dem BBC nicht mit, die über einen Mutantenfall sprach. Max schaltete den Ton extra lauter, damit er, Bobby und Rogue hören konnten, was passiert war. Es wurde von einem Mutanten berichtet, den die Polizei tot auf der Straße gefunden hatte: „Es handelt sich um einen weiblichen Mutanten, der gestern in einer Seitenstraße in der Nähe der Beeer-Kneipe gefunden wurde. Beim Eintreffen der Wachmänner war die Mutantin bereits tot. Was der Grund für den Tod ist, wurde bisher noch nicht geklärt. Doch das Ministerium warnt schon jetzt vor einem Mutantenangriff, da diese bestimmt ihre Rache haben wollen.“
„So ein Blödsinn. Als wenn wir jeden Muta… ist das?… Ist das Mystique? Da, die tote Mutantin. Das Bild sieht aus wie…“, Bobby zeigte wie wild auf das Fernsehbild, denn in den Nachrichten wurde gerade ein Bild der toten Mutantin gezeigt und es zeigte niemand anderen als Mystique: „Glaubt ihr, dass sie von einem Menschen getötet worden ist? Oder war es… ich meine, es ist möglich also… war es ein weiterer Sammler?“
Bobby drehte seinen Kopf zu Rogue um, die den Bildschirm anstarrte und nur die Blicke der Jungs spürte. Sie dachten über Rogues Theorie nach und sie gefiel ihnen ganz und gar nicht. Denn wenn ein zweiter Sammler da draußen war, der keine Rücksicht auf das Leben anderer nahm, dann waren sie alle in größter Gefahr: „Wir müssen unbedingt die Anderen darüber informieren, bevor der Mörder auch hier herkommt und sich seine nächste Kräfte und damit Opfer sucht.“
Rogue und Bobby stimmten Max zu und suchten dann gemeinsam nach Logan, Eric, Kurt und Lucy. Die noch nichts von den grausamen Neuigkeiten ahnten…
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Lucy hatte ihre Gesichtsfarbe wieder gefunden und hatte sich auf einen Stuhl gesetzt. Ihr Blick blieb jedoch an Logan kleben, der nicht wusste, was er sagen sollte. Doch seine Freundin hatte dafür eine Frage nach der anderen und erwartete Antworten: „Seit wann weißt du von diesem Mutanten? Wieso hast du mir nichts von ihm erzählt?“
„Weil du mir auch nie etwas erzählst… nein, ich wollte dich nur einfach nicht beunruhigen. Ich wollte erst einmal selber wissen, was ich davon halten soll.“, Logan sah, dass Lucys Gesicht immer frustrierter aussah. Sie wusste nicht, was sie jetzt machen sollte, nur eines wusste sie sicher: „Ich liebe dich und ich werde dir jetzt sagen, was ich weiß. Wir werden ab heute immer offen und ehrlich zueinander sein, bitte versprich mir das.“
„Es gibt nichts, was ich lieber tun will.“, Logan kniete sich vor Lucy, die ihm erzählte, dass sie ihren Vater gesehen hatte: „Er hat gesagt, dass er immer da sein wird, aber… er hat nichts gesagt, dass uns jetzt weiterhilft. Ich weiß auch nicht, wie er überhaupt da sein konnte. Vielleicht war es sogar Apokalypse und nicht mein Vater…“
„Nein, Lucy, das glaube ich nicht. Dein Vater hat dich geliebt und du würdest spüren, wenn diese Liebe nicht da ist. Doch sie war da, stimmt es…“, Logan wartete auf Lucys Nicken und als er es sah, atmete er tief durch. Er wusste, dass jetzt er an der Reihe war, die Wahrheit zu sagen und das hieß, er musste Lucy alles erzählen: „Ich habe zum ersten Mal von diesem Mutanten gehört, als du in Cerebro verschwunden bist. Eric hat uns von ihm erzählt… er wusste, dass dein Vater nach Apokalypse gesucht hat und dass er sogar einiges über ihn erfahren hat… der Mutant namens Apokalypse ist ein Sammler, genau wie du. Nur du willst deine Kraft verstecken und Apokalypse will sie vergrößern und immer mehr Macht besitzen… dein Vater, Lucy, hat herausgefunden, dass Apokalypse seinen Namen hat, weil er das Ende der Welt bringen wird…“
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Kurt sah die drei Freunde hektisch durch die Flure laufen und folgte ihnen. Er wollte wissen, was sie so aufgeregt gemacht hatte und ihre Antwort entsetzte ihn: „Ihr habt was im Fernsehen gesehen? Das kann doch nicht wahr sein.“
„Doch, Kurt, du kannst uns glauben. Wir haben es schließlich alle gesehen und ausdenken würden wir uns o etwas ja bestimmt nicht.“, Bobby versuchte Kurt zu überzeugen, doch das machte dem Teleporter nur noch mehr Angst und er bestand darauf Storm und Scott sofort Bescheid zu geben. Denn wenn jemand hinter den Mutanten her war, dann mussten sie es wissen, um ihre Schüler und Schülerinnen zu retten: „Weiß einer, in welchen Räumen die Beiden jetzt sind? Wir sollten ja nicht überall reinstürmen und stören.“
„Doch genau das machen wir jetzt, weil nämlich alle erfahren müssen, was mit Mystique passiert ist. Und vor allem Eric muss es erfahren, er war… kann man sagen, dass sie befreundet waren?“, Rogue beantwortete ihre eigene Frage mit einem Schulterzucken und riss daraufhin die erste Tür auf…
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Logan war aufgestanden und ging in Lucys Zimmer umher, bis diese selbst aufstand. Sie stellte sich neben ihn und hielt seinen Arm fest: „Das haben die Anderen also geglaubt, dass ich… das ich Apokalypse bin?…“
„Sie wollten es nicht glauben, aber du bist nun einmal die einzige Sammlerin, die sie kennen. Sie würden es aber nie aussprechen und ihre Gedanken behalten sie auch für sich.“, Logan versuchte Lucys Freunde in Schutz zu nehmen, doch der Bruch zwischen ihnen war da und würde bestehen: „Ich kann es nicht glauben. Sie… ich stehe doch auf… nein… sie sind doch meine… denkt Max das auch? Logan, denken Max und mein Onkel das auch?“
„Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich nur an dich glaube und an uns.“, Logan legte seine Hand auf Lucys Schulter und spürte dann ihre Handschuhe. Sie hielt ihn fest und doch weinte sie auch, weil sie glaubte nur noch ihn zu haben: „Ich wollte immer glücklich sein… aber scheinbar kann ich nur allein sein. Bitte bleib wenigstens du bei mir und lass mich niemals allein. Denn sonst weiß ich nicht, was ich tun werde.“
„Du wirst immer das Richtige tun und doch sollst du wissen, dass ich immer da bin. Und wenn du den richtigen Weg nicht weißt, dann werde ich ihn dir sagen. Das verspreche ich dir, so wie es deinem Vater versprochen habe.“, Lucy nahm Logans Hand von ihrer Schulter und hielt diese fest gedrückt an ihre Brust: „Das hat er also gemeint… er ist immer da, weil ich ihn brauche und weil du mich an alles erinnern wirst… ich liebe euch beide, Logan.“
Lucy streichelte sanft mit ihrem Handschuh über Logans Wange, der seine Augen schloss und sich vorstellte, der Stoff wäre nicht zwischen ihnen…
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Eric Lehnsherr war ins alte Zimmer seines Freundes Charles gegangen und setzte sich ans Fenster. Er sah zu dem Ort hinüber, wo die Grabsteine standen und kam ins Grübeln: „Ach Charles. Warum hast du mir nie gesagt, was du schon alles herausgefunden hattest? Ich könnte Truth jetzt helfen, denn sie braucht jemanden. Deine Kleine ist zwar stark, aber so stark auch wieder nicht. Sie hat doch nie wirklich gelernt zu leben… sie kannte immer nur die Angst und die Schuldgefühle… wie soll ich ihr jetzt bloß helfen? Wie soll ich ihr sagen, was auf sie zukommt, wenn du alles für dich behalten hast?… ach, Charles, wärst du doch nur noch hier…“
Eric hörte ein Geräusch und fuhr herum, aber er konnte nichts sehen. Trotzdem gefiel es ihm nicht mehr hier und er verließ das Zimmer wieder, ohne einmal in den Spiegel zu sehen, wo das Gesicht von Charles Xavier ihn betrachtete…
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Rogue rannte von Raum zu Raum und schrie laut herum, damit auch wirklich alle zusammen kamen. Bobby, Kurt und Max kamen kaum hinter ihr her, was wohl daran lag, dass sie sich überall durchzwängen mussten. Denn alle Schüler und Schülerinnen kamen auf den Gängen zusammen und wollten wissen, was auf einmal los war. Auch Beast, Scott und Storm waren nicht begeistert davon, als man sie aus ihren Unterrichtsräumen zerrte. Sie wollten alle wissen, was es so wichtiges gab, aber Rogue war noch nicht fertig: „Lucy! Lucy, komm runter. Ich weiß doch, dass du mich hören kannst.“
Auf einmal erschienen Lucy und Logan im Raum und dann begann Rogue die Neuigkeiten zu erzählen: „Wir haben gerade fern gesehen und in den Nachrichten etwas Grauenhaftes gesehen… die Polizei hat in der Nähe einer Kneipe eine Leiche gefunden und zwar die eines Mutanten. Warum sie wussten, dass es ein Mutant war? Ganz einfach, sie konnten es sehen… der Mutant, der gestorben ist, ist Mystique…“
Alle die Mystique kannten konnten Rogues Worten nicht glauben. Immerhin kannte sich die Formwandlerin bisher überall raus gewunden und das sie nun umgebracht worden war, musste etwas zu bedeuten haben. Aus diesem Grund schickte Storm alle Schüler auf ihre Zimmer und ging mit Beast, Logan und Scott in ihr Büro. Lucy hingegen nutzte die Gelegenheit und zog Max beiseite: „Komm mit, ich muss mit dir reden.“
„Gut, ich komme mit.“, Max folgte seiner besten Freundin in den Keller, wo sie ungestört sein würden. Max sah in dieser Minute seine Chance, um Lucy endlich zu sagen, was sie ihm bedeutete. Doch da freute er sich zu früh, denn Lucy hatte etwas anderes im Sinne: „Sag mir, für was du mich hälst?“
„Wie… Lucy, wie meinst du das?“, Max wusste überhaupt nicht, wovon seine beste Freundin sprach, bis diese Apokalypse erwähnte: „Oh, jetzt weiß ich, was hier los ist. – Logan, nicht wahr? Er hat dir gesagt, dass ich glaube, du könntest Apokalypse sein. Aber das ist gelogen, denn ich habe immer an dich geglaubt. Kurt hat dich verurteilt und Eric hat auch mit dem Gedanken gespielt, aber ich…“
„Logan hat gar nichts gesagt. Nein, er hat mich nicht angelogen und mich doch vor der ganzen Wahrheit bewahrt, um meine Freunde nicht noch weiter reinzureiten. Doch du, du bist so eifersüchtig, dass dir alles recht ist, um Logan schlecht zu machen. – Hör zu, Max, ich weiß, dass du mich noch immer liebst und es schmeichelt mir ja… aber ich habe mich für Logan entschieden und du hast versprochen, dass du damit umgehen kannst. Du hast uns sogar alles Gute gewünscht, also bitte…“, Lucy sah Max direkt in die Augen, der sie nun festhielt und weit an sich heran zog: „Nein, Lucy, ich habe dir alles Glück dieser Erde gewünscht. Aber dieses Glück solltest du mit mir finden und nicht mit…“
„Störe ich?“, Logan bog um die Ecke und sah Max und Lucy an. Sie befreite sich aus dem Griff ihres besten Freundes und ging dann zu Logan, den sie umarmte: „Nein, du störst nicht. Ich habe nur mit einem Freund gesprochen.“
Max sah Lucy an und schluckte, als sie mit Logan verschwand, denn nun wusste er, dass er endgültig verloren hatte…
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Storm ging auf und ab. Die Besprechung hatte sie aufgerüttelt und sie stand nun vor einer schweren Entscheidung. Sollte sie ihre Schüler in Sicherheit bringen oder waren sie hier schon sicher genug? Und was war mit Beast Theorie von diesem Heilmittel: „Unser Mutationen sind doch keine Krankheiten und… ich will nicht glauben, dass es so etwas gibt. Wir sollten unsere Gedanken auch lieber auf etwas anderes konzentrieren. Denn wenn Mystique von Menschen getötet wurde, dann sind wir alle in Gefahr und wenn… wenn nun ein Mutant dahinter steckt… dann kann es nur Apokalypse sein…“
„Wer ist Apokalypse?“, Beast wusste nicht wovon Storm sprach, aber der Name alleine ließ nichts Gutes erahnen. Auch Scott wurde bleich und über seinen Körper lief ein eiskalter Schauer: „Wenn es Apokalypse ist, dann… dann muss Eric uns noch mehr über ihn oder sie erzählen.“
„Ich glaube, das was er uns gesagt hat, reicht schon vollkommen aus. Apokalypse ist ein Mutant, der die Fähigkeiten von anderen Mutanten sammelt und diese dadurch umbringt… so wie…“, Storm wollte von Lucy erzählen, aber sie ließ dieser lieber bleiben. Sie wusste ja nicht, ob die Tochter des Professors etwas mit der Angelegenheit zutun hatte, denn immerhin lag der Verdacht nahe…
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Bobby und Rogue standen mit einem jüngeren Mutanten an der Bürotür der Schulleiterin und dann sagte ihnen das kleine Mädchen, dass sie gehört hatte, wie dieser Beast von einem Mutantenheilmittel gesprochen hatte. Für Rogue war das vollkommen unerwartet und sie ging nach draußen, um etwas an der frischen Luft sein zu können. Bobby folgte ihr und sah ihr an, dass sie etwas beschäftigte: „Rogue, ist alles in Ordnung?“
„Ich glaub, ich sollte mich besser setzen.“, Bobby half seiner Freundin wieder nach drinnen und dann setzten sie sich an den Küchentisch. Bobby brachte Rogue noch eine Cola und dann wartete er darauf, dass sie etwas sagte. Doch sie blieb still und langsam dämmerte ihm, was los war: „Du denkst über dieses Heilmittel nach, hab ich Recht? Du würdest es nehmen, um…“
„Ja, ich würde meine Kräfte hergeben und dann könnte uns nichts mehr trennen. Ich könnte dich endlich küssen und keiner von uns müsste mehr Angst haben… aber wer weiß schon, ob es so etwas wirklich gibt. Ich meine, Storm glaubt ja auch nicht daran.“, Rogue ließ ihren Kopf hängen, als sie merkte, wie Bobby ihre Hände auf ihre Handschuhe legte: „Wenn es so ein Heilmittel gibt, dann werde ich es für dich finden. Aber erst einmal müssen wir mehr über Mystiques Tod herausfinden.“
Rogue nickte und schenkte ihrem Freund ein Lächeln, auch wenn dieses schwach war, weil sie mit ihren Gedanken woanders war. Denn sie stellte sich bereits vor, wie eine Zukunft ohne ihre Fähigkeit aussehen könnte…
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Eric hatte gehört, dass Mystique tot war und wusste nicht, was er nun tun sollte. Sollte er nach ihrem Mörder suchen, so wie es alle anderen taten oder war da etwas anderes, das seine Aufmerksamkeit jetzt stärker verlangte? Brauchte Lucy ihn nicht, um Antworten auf all die vielen Fragen zu finden? Musste er sie nicht jetzt entlasten, damit sie endlich das tun konnte, was sie eigentlich sollte?… nämlich leben…
Ganz in seinen Gedanken verloren merkte Eric nicht wie Lucy und Logan die Treppe in den ersten Stock heraufkamen und ihn ansprachen: „Mister Lehnsherr, ist alles in Ordnung?“
Eric überhörte Logans Worte, bis Lucy ihn antippte und ihn bat, ihr zu folgen. Sie wollte nicht daran denken, was er den anderen gesagt hatte, doch vielleicht konnte er ihnen genau aus diesem Grund doch besser helfen, als alle anderen: „Ich habe etwas gefunden. Aber es ist zu viel für mich alleine. Dad muss ebenfalls Jahre daran gearbeitet haben und…“
Lucy öffnete die Tür zu Rodneys Zimmer und hörte hinter sich nichts mehr. Ihr Patenonkel und ihr Freund waren sprachlos von der Menge an Unterlagen, die sich in diesem Raum türmten. Aber sie wussten beide, dass darin irgendwo Informationen zu Apokalypse waren und das war ihre Chance: „Wir rufen die anderen und dann gehen wir das hier durch. Wir müssen schließlich etwas über diesen Mutanten herausfinden.“
Logan wollte bereits nach unten gehen, doch Eric rief ihn zurück: „Nein, warte Logan. Ich habe eine andere Idee, auch wenn Truth diese nicht unbedingt gefallen wird.“
„Was soll das bedeuten, Onkel? Willst du mich etwa nicht dabei haben? Glaubst du, ich bin dieser Dämon, ja, glaubst du das wirklich?“, die Worte schossen einfach aus Lucys Mund und sie konnte nichts dagegen tun. Auch Logans warnende Blicke kamen zu spät und so konnte Lucy nun nicht mehr zurück. Sie musste auf eine Reaktion ihres Onkels warten, doch diese war anders als erwartet: „Ja, ich habe nichts gegen die Behauptung der anderen Mutanten gesagt. Aber glauben will ich es nicht, denn das, was ich über Apokalypse weiß, sagt mir, dass du es nicht bist, Truth.“
„Könnten Sie bitte aufhören, Lucy Truth zu nennen? Wir nennen Sie doch auch nicht mehr Magneto.“, Logan sprach seine Bitte aus, aber seine Freundin beruhigte ihn: „Ist schon in Ordnung, Logan. Mein Vater hat mich auch immer so genannt und… vielleicht hat der Name sogar eine Bedeutung, nur weiß ich nicht welche.“
„Mach dir keine Sorgen, Truth. Ich werde es herausfinden und diese Stapel werde ich auch durcharbeiten. Allerdings ohne dich und Logan… ich will, dass ihr die Schule für eine Weile verlasst. Ihr seid hier nicht sicher, das weißt du selber, Truth. Und außerdem hat dein Vater eines gewollt, nämlich das du lebst. Und das heißt nicht nur, dass dein Herz schlagen soll, sondern auch, dass du glücklich bist und alle Sorgen vergessen kannst. – Ich glaube, dass Logan dir dabei helfen kann… und wenn du dann wieder leben kannst… dann komm zurück und such mit mir nach der Wahrheit.“, Eric saß Lucy gegenüber, die ihren Blick nun von ihm abwendete und zum Fenster schaute, wo ihr Vater sie anlächelte… tu was er sagt… beginn wieder zu leben… und bring mich zurück ins Leben…
Lucy nickte und ging zu Logan. Er legte seinen Arm um seine Freundin und dann verschwanden sie vor Erics Augen, der sich sofort an die ersten Unterlagen machte. Er durfte schließlich keine Zeit verlieren.