Folge 14 (37)
Wir sind gleich
We are same
Eric ging in Rodneys altem Zimmer hin und her, denn er wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Er hätte runter gehen können zu den anderen Mutanten, aber was sollte er ihnen dann sagen? Die Wahrheit? Das, was er herausgefunden hatte? Sie würden es doch nicht verstehen… sie würden ihn für verrückt halten und ihm kein Wort glauben. Es wäre also ganz umsonst. Es sei denn, er würde noch mehr Beweise finden, nur wo? Ihn welcher dieser restlichen Mappen standen seine Antworten: „Charles, mach das noch mal. Zeig mir, welche Akte ich nehmen soll. Ich weiß doch, dass du es eben warst. – Los alter Freund, es geht doch um das Leben deiner Tochter…“
Nichts passierte und so musste Eric alleine suchen und hoffen, dass die wirklich wichtigen Unterlagen, nicht ganz unten lagen. Denn es würde ihn nicht nur wahnsinnig machen, sondern er hatte auch so ein Gefühl, dass ihm für alle Unterlagen keine Zeit bleiben würde…
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„Das heißt also, dass die Kinder hier wirklich nicht sicher sind.“, Storm knetete ihre Finger, weil sie immer unruhiger wurde. Sie wusste, dass es Zeit war für eine Entscheidung. Eine Entscheidung, die nur sie treffen konnte. Denn es ging hier um die Schule, in der die Gefahr bereits spürbar war. Wenn sie nicht bereits da war und die Erscheinung von Professor Xavier nur eine Warnung für sie alle sein sollte. Doch in jedem Fall musste nun jemand handeln: „Wir bringen die Schüler von hier weg. – Es besteht kein Zweifel mehr daran, dass jemand in die Schule eindringen will und die Kinder müssen in Sicherheit gebracht werden. Sie können sich alle nicht verteidigen, auch die Älteren nicht… Max, du und Kurt werdet die Schüler wegbringen und zwar dorthin, wo Beast es euch sagen wird. Rogue und Bobby werden derweil mit Scott, Eric und mir die Schule sichern.“
„Ich halte das für keine gute Idee. Ich meine, wir können doch die Schule sichern und ihr geht dafür alle Schüler in Sicherheit bringen. Denn ihr wisst, wo es am sichersten für sie ist und…“, Max versuchte noch mehr Gründe einzubringen, doch dann fiel ihm Beast ins Wort, der allerdings auf seiner Seite stand: „Max hat Recht. Kurt wird mit dir und Scott gehen, während Bobby und Max die Schule sichern. – Ich werde dann Rogue mitnehmen und mit einem Freund reden. Er kann uns bestimmt helfen, Storm.“
„Ich weiß nicht. Kurt und Max können jeden beliebigen Ort viel schneller erreichen.“, Storm wollte unbedingt in der Schule bleiben, doch vielleicht hatte Max ja auch Recht: „Du kannst die Schüler aber in einem Nebel verstehen und sie auch beschützen, genau wie Scott. Ich kann das nicht. Hier werde ich mehr von Nutzen sein und Bobby und ich werden hier schon alles in den Griff bekommen.“
„Gut, dann machen wir das eben so, wie ihr sagt. Ihr werde nur schnell Scott holen und ihr sagt Kurt und den Schülern bescheid. – Wir müssen so schnell wie möglich aufbrechen.“, Storm stand auf und verließ den Raum, während Rogue auf Beast zuging: „Wo gehen wir denn hin?“
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Scott hatte die Unterlagen über den Mutationsschlüssel gefunden und versuchte nun, Jeans Arbeit fortzusetzen. Doch zunächst musste er erst einmal verstehen, was seine Freundin alles aufgeschrieben hatte. Sie hatte alle ihre Untersuchungen festgehalten und der Fülle der Daten nach zu urteilen stand sie kurz vor dem Ziel: „Es kann nicht mehr so lange dauern, den Code zu entschlüsseln. Ich kann es schaffen…“
„Was kannst du schaffen, Scott?“, Storm kam in den Krankenflügel und wartete geduldig auf eine Antwort: „Ich habe alte Unterlagen von Jean gefunden und ich glaube, die können uns helfen. Ich muss nur weiter…“
„Nein. – Was immer Jean auch gesucht hat, es kann uns nicht helfen. Wir müssen sofort die Schüler in Sicherheit bringen und danach sehen wir erst weiter… die Kinder sind erst einmal das Wichtigste.“, Storms Stimme war hart und sie selbst ernst und hart wie ein Stein. Sie wusste, dass sie jetzt nicht nachgeben konnte und so kam Scott mit ihr. Denn er wusste, dass sie Recht hatte. Die Kinder mussten in Sicherheit gebracht werden, denn niemand konnte wissen, mit was sie es zu tun hatten.
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Eric blätterte und blätterte, doch alles schien so aussichtslos. Er musste sich Hilfe holen, denn alleine würde er es nie rechtzeitig fertig schaffen. In Eile ließ er die letzte Akte fallen und verließ den Raum. Die Tür fiel hinter ihm mit einem lauten Knall zu, doch das interessierte ihn nicht. Er musste nach unten. Er musste jemanden finden, dem er sich anvertrauen konnte und das schnell. Die Treppe lief er deswegen fast hinunter und sah dabei aus wie ein kleines Kind. Ein oder zweimal nahm er gleich mehrere Stufen auf einmal und bei jedem Auftreten, war ein Knarren zu hören, weshalb Max und Bobby alarmiert in seine Richtung kamen: „Ach, Sie sind das. Wir dachten schon, dass der Angriff bevorsteht.“
„Wieso glaubt ihr das denn?“, Eric verstand nicht, warum alle so in heller Aufregung waren, bis Bobby es ihm erklärte: „Wir haben den Professor gesehen und Storm glaubt, es ist eine Warnung. – Sie werden die Schüler jetzt in Sicherheit bringen und wir sollen die Schule sichern. Sie müssen uns dabei helfen.“
„Nein, noch nicht. Erst müsst ihr beide mir helfen, denn ich habe da etwas gefunden… Charles´ Unterlagen… und sie sprechen alle nur von Apokalypse…“, nur durch das eine Wort hatte Eric die uneingeschränkte Aufmerksamkeit, weshalb Bobby und Max ihm sogleich nach oben folgten.
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Lucy und Logan hatten den dunklen Raum mittlerweile hinter sich gelassen. Nun wussten sie, dass es ein alter Kellerraum war, indem das Licht nicht mehr funktionierte. Und das Haus darüber sah nicht besser aus. Das Sonnenlicht fiel durch die zerschlagenen Fenster ein. Die Tür schlug mit jedem Windstoß auf und zu. Durch Risse in den Wänden pfiff es ungeheuerlich, sodass Lucy eine Gänsehaut über den Rücken lief. Sie hielt sich an Logan fest, der ein seltsames Gefühl hatte: „Das Haus wirkt so seltsam vertraut. So als wäre ich schon mal hier gewesen… Lass uns bitte einmal durch die Räume gehen, vielleicht erkenne ich ja irgendetwas wieder.“
„Glaubst du, wir finden auch einen Grund, warum wir ausgerechnet hier sind?“, Lucy hielt Logans Hand fest umschlossen. Eine Antwort bekam sie allerdings nicht von ihm, was sie noch aufgeregter werden ließ. Sie folgte ihrem Freund und sagte selbst kein Wort mehr. Das ganze Haus war ruhig und nur die Dielenböden knarrten verräterisch unter ihnen. Logan versuchte diese Geräusche zu überhören, aber Lucy hatte Angst, das Haus könnte über ihnen zusammenbrechen. Doch dann kamen sie in das obere Stockwerk… hier knarrte und pfiff gar nichts. Alle Wände sahen frisch gestrichen aus und der erste Raum, den sie betraten, glich einem modernen Labor: „Ich glaube, ich habe mich geirrt. Ich war noch nie hier.“
„Aber ich… ich war noch kleiner… mein Vater hat mich hierher gebracht. Es war nach Rodneys Tod, kurz bevor ich weggelaufen bin… er wollte mir zeigen, dass ich keine Angst haben muss. Er hat gesagt, dass wir es herausfinden…“, Lucy erinnerte sich an den Tag, an dem sie mit ihrem Vater hier war und sofort begann Logan sie darüber auszufragen: „An was erinnerst du dich? Was habt ihr Beide hier gesucht? Vor was solltest du keine Angst mehr haben? – Lucy, wenn du dich an etwas erinnerst, dann kann uns das vielleicht weiterhelfen. In deinem Unterbewusstsein weißt du vielleicht etwas, das uns anderen verborgen bleibt… du hast uns auch hierher bringen können, also… was weißt du noch?“
„Ich weiß nicht… es ist solange her… da sind nur Bilder… Bruchstücke, mehr nicht. Logan, sie ergeben keinen… doch… Dad hat versucht meiner Fähigkeit nachzugehen. Er wollte wissen, was ich schon alles konnte. Ja, welche Fähigkeiten ich gesammelt hatte… ich sollte alles ausprobieren und es lernen…“, Lucys Erinnerungen kamen zurück und auch eine böse Vorahnung…
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Hank sah das Häuschen durch die Bäume hindurch. Es lag versteckt, doch nicht gut genug, um ihn fernzuhalten. Der Professor war schlau gewesen, aber nicht schlau genug. Denn Hank war hier und er wusste, dass Truth es auch war… er konnte sie und den anderen Mutanten durch die Wände des Hauses sehen. Sie waren oben im ersten Stock und ahnten nichts von ihm…
Das würde seine Gelegenheit sein. Die Kleine sollte lernen, was es bedeutet ein Sammler zu sein und der andere Mutant kam ihm da ganz gelegen. An ihm würde er sein Exempel statuieren, auch wenn es nur eine Freude für Hank sein wird… Truth werden die Augen aus dem Kopf fallen, wenn sie zusehen muss, was ihr Schicksal ist… unser Schicksal…
Lucy schreckte zusammen und atmete immer schneller. Logan hielt sie fest, denn er wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Doch seine Freundin brachte kein Wort heraus. Sie war in Panik geraten, denn sie hatte alles gehört. Er war hier… stand unten vor dem Haus und er würde zu ihr kommen… und Logan etwas antun…
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Rogue und Beast fuhren die lange Straße entlang. Immer weiter und immer weiter, ohne das sie wusste, was ihr Ziel sein würde. Sie wusste nur von diesem alten Freund, aber wer was das? Konnte er ihnen wirklich helfen, so wie Beast es gesagt hatte? Oder hoffte der Mutant vergebens… ahnte vielleicht schon, dass alles aussichtslos war. Denn immerhin kannte niemand ihren Feind und dabei auch keinen Weg, diesen zu besiegen. Sie standen alle nur vor einem Rätsel. Vor einem Puzzle, in dem alle Teile gleich aussahen und keiner wusste, wo er ansetzen sollte. Die Bruchstücke liegen einfach nur da und keiner traut sich auch nur eins aufzuheben und es zu probieren. Doch genau das mussten sie tun. Jedem ein Puzzlestück und sie dann alle aneinander zu einem Ganzen zusammenbringen…
„Beast… wer ist dieser Freund, von dem du Storm erzählt hast? Nicht, dass ich dir nicht traue oder so… aber, ich würde gerne wissen, wohin wir fahren.“, Rogue saß unruhig auf der Beifahrerseite, doch Beast schnaubte nur: „Lass dich überraschen. Ich kann dir noch nicht alles erzählen… musst mir wohl einfach vertrauen.“
Rogue lächelte gezwungen und fühlte sich äußerst unwohl. Sie wollte lieber bei Bobby und Max sein, als hier in diesem Wagen zu sitzen. Sie hatte doch keine Ahnung, was vor sich ging und Beast hätte sie überall und doch nirgendwo hinbringen können… wer sagte überhaupt, dass sie ein gemeinsames Ziel hatten? Was war, wenn Beast Apokalypse war und sie lieber um ihr Leben rennen sollte, anstatt ihm blind zu vertrauen?
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Als Bobby und Max das Chaos sahen, verdrehten sie die Augen: „Das sollen wir alles durcharbeiten? Das ist viel zu viel.“
„Es geht hier um Apokalypse und vielleicht auch… nein, ganz bestimmt auch um Lucy und ich brauche eure Hilfe. Also seht gefälligst zu, dass ihr anfangt zu suchen.“, Eric wollte keine Zeit verlieren und trieb die Jungs zur Eile an. Sie sollten arbeiten und nicht nur herumstehen. Doch Bobby und Max fiel es nicht so einfach, denn immerhin wussten sie nicht, was sie suchen sollten. Eric hatte ihnen keine genauen Angaben gemacht und so konnte alles wichtig sein oder eben gar nichts. Woher sollten sie das nun erkennen? Wie unterscheiden… oder würde es sie gleich anspringen und es ihnen einfach machen? Wohl kaum…
„Nach was suchst du?“, Bobby nahm sich eine Akte und blätterte darin herum, während er sich Max immer mehr näherte, um ihm über die Schulter sehen zu können. Doch sein bester Freund schien genauso ratlos: „Ich such erstmal nach etwas Bekannten. Nach Namen oder vielleicht hat der Professor irgendwas unterstrichen. Denn das ganze Wissen, was hier drin steckt, kann er niemals in seinem Kopf gehabt haben… nur das Wichtigste.“
Bobby nickte Max zu und sah wieder auf seine Unterlagen. Es waren ein paar Zeitungsartikel und beschriebene Blätter. Unterstrichen oder markiert war gar nichts und so musste er wohl doch lesen…
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„Er ist hier…“, Lucy wurde blass, doch das konnte Logan nicht sehen, als auf einmal das Licht ausfiel. Der Raum wurde dunkel und Logan konnte spüren, dass sich eine Gefahr anbahnte. Er ballte seine Fäuste und ließ seine Eisenstangen aus der Haut fahren. Das Geräusch war nicht laut, doch trotzdem wusste er, dass es seiner Freundin nicht entgangen war: „Vertrau mir. Ich werde dich beschützen, aber dein Vater hatte schon einen Grund deine Fähigkeiten zu trainieren. – Wenn du dich bereit dazu fühlst, dann lass es uns gemeinsam tun.“
Lucy konnte ihren Freund nicht sehen, aber sie konnte sich vorstellen, wie er vor ihr stand. Aufrecht, aber den Kopf in ihre Richtung geneigt. Seine Augen waren klar und seine Absichten rein, auch wenn seine Stimme ein wenig zitterte. Er hatte keine Angst vor dem Angreifer, doch um sie hatte er es. Wenn ihr etwas passieren würde, könnte er sich das niemals verzeihen. Doch dazu sollte es nicht kommen… Lucy wollte leben und vertraute auf die Worte ihres Freundes und für ihre eigenen Eisenstangen aus der Haut…
Es brannte wie Feuer und ihre Hände fühlten sich an, als würde sie aufreißen. Der Schmerz war so groß, dass sie hätte schreien können. Doch sie tat es nicht. Sie wollte stark sein, beweisen, dass sie nicht mehr schwach war. Nicht, wenn Logan in ihrer Nähe blieb… doch er war eben nicht der Einzige hier…
Hast du Angst, Truth? Das brauchst du nicht.
Ich tu dir nichts… ich will es dir nur zeigen.
Du musst nur zusehen und verstehen, was deine Aufgabe ist.
Die Aufgabe von uns allen…
Wir sind Mutanten und in gewisser Weise sind wir alle gleich.
Das hat dir dein Vater doch beigebracht, nicht wahr?
Wir sind alle gleich, ob Mensch oder Mutant…
doch er hat gelogen… er hat dich all die Jahre angelogen.
Dein Name ist Wahrheit, aber hat er sie dir gesagt?
Die Wahrheit…
Nein, weil er sie selbst nicht kannte. Für ihn zählten nur seine eigenen Worte.
Doch wir Beide, wir werden die Wahrheit kennen.
Ich werde sie dir zeigen und du musst zusehen…
…bis du es selber verstehen wirst…
Lucy hörte die Stimme. Es lief ihr eiskalt den Rücken runter und sie konnte nichts anderes tun als laut zu schreien: „Logan, pass auf!“…
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„Wir sind da. Los, steig aus Rogue. Wir müssen uns beeilen, denn jetzt zählt jede Minute.“, Beast schloss den Wagen nicht einmal ab, sondern lief auf das Gebäude zu, während Rogue noch einmal durchatmete: „Der hat keine Ahnung. Als wenn jede Minute zählen würde. – Ha, der kennt den Ernst der Lage nicht. Es zählt jede Sekunde!“
Rogue rannte Beast hinterher und wunderte sich über die Innenausstattung des Gebäudes. Die Eingangshalle wirkte wie ein Krankenhaus und auch die Beschäftigten liefen herum wie Ärzte und Schwestern. Aber konnte das sein? Draußen hatte nichts darauf vermuten lassen… kein Schild, kein Name, keine Rettungswagen… rundherum war nichts gewesen. Doch mehr Gedanken konnte sie sich jetzt nicht machen, denn Beast kam auf sie zugelaufen und griff nach ihrer Hand. Er riss sie mit sich und schrie sie an: „Hab ich nicht gesagt, dass wir uns beeilen müssen? Jetzt lauf schon, Rogue.“
„Ja, ich komme ja schon.“, Rogue hatte Mühe mitzuhalten, als Beast auf einmal vor einer verschlossenen Tür stehen blieb. Er klopfte daran und erwartete, dass man ihm öffnete: „Aufmachen! Doktor Fave, ich sagte aufmachen! Hier ist Beast, los, ich muss mit ihnen reden. Doktor! ROBERT!“
„Und wenn niemand da ist?“, Rogue atmete schnell vom Laufen und versuchte sich nun zu beruhigen, als sie erschrocken zusammenfuhr. Beast trat die Tür ein und fand den leblosen Körper des Doktors auf dem Boden liegen…
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„Ich glaube, ich hab was. Aber ich bin mir nicht ganz sicher…“, Max sah auf den alten Zeitungsartikel hinab. Das Photo war schwarzweiß und wirkte alt, doch der Mann darauf war noch immer derselbe: „Kennen wir den hier nicht? Das ist doch Hank oder?“
Bobby und Eric sahen sich das Bild an und gleich erkannten sie alle die schreckliche Wahrheit: „Hank ist Apokalypse… und er hat John getötet, als er uns noch vorgespielt hat, dass er ihn nur wegbringen will.“
„Auf dem Bild hier, da… das ist der Unfall…“, Eric wurde blass und musste auf den Stuhl zurücksinken. Die Erinnerung war wieder da, an den Tag von Lucys Geburt: „Charles wollte mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn einen kleinen Ausflug machen. In ein Museum… aber auf der Rückfahrt… da war dieser Unfall… zwei Stunden später kam Truth in einer Notoperation zur Welt…“