Folge 17 (40) FINALE
Kein Weg zurück
No way back
Hank ging einen Schritt auf Lucy zu, deren ganzer Körper bebte. Sie hatte Angst. Angst vor Hank. Angst um ihr Leben. Angst wieder einen Menschen zu verlieren und doch wollte sie dieses Mal keine Schuld daran tragen. Sie stand ganz langsam vom Boden auf und fixierte Hank mit ihrem Blick…
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Scott und Beast dachten eigentlich sie müssten noch die ganze Strecke mit einem Auto zurücklegen. Doch Lucy hatte die Beiden direkt vor das Weiße Haus teleportiert. Die Wachen hatten sich so erschrocken, dass sämtliche Farbe aus ihren Gesichtern verschwunden war. Die beiden Mutanten nutzten diesen Schockmoment aus und rannten zwischen den Männern hindurch. Sie mussten in dieses Gebäude und von dort aus weiter bis ins Büro des Präsidenten. Doch wo befand sich dieses? Scott war noch nie hier gewesen. Er hatte noch nicht einmal eine dieser Sightseeingtouren mitgemacht. Es war ihm einfach zu blöd vorgekommen in dieser Gruppe von Menschen mitzulaufen, die nichts über die Geschichte des Landes hören wollen, sondern einfach nur einen Blick auf den ersten Mann erhaschen wollen. Ihr Interesse war also zumeist nur geheuchelt und Beast ging genau das gerade gegen den Strich: „Da hinten sind wieder diese… ah, nein, nicht jetzt. Wir wollen ihre Hilfe und die meiste Zeit sind es wirklich tolle Menschen, aber… sie haben keinen Sinn für Politik. – Komm schon Scott wir müssen hier lang und sie zu, dass die Führungstante dich nicht sieht.“
Beast verschwand um die nächste Ecke, während Scott noch mitten auf dem Flur stand und nicht verstand, was eigentlich los war, bis er diese Stimme hörte: „Sir, wir gehen weiter und denken Sie bitte daran, dass Sie sich nicht von der Gruppe entfernen sollen.“
Die Frau ließ ihre Gruppe weitergehen, doch als sie merkte, dass Scott in einem der Gänge verschwinden wollte, lief sie zu ihm: „Sir, nur die vorgeschriebenen Wege, sonst muss ich die Wachen rufen.“
In genau diesem Moment tauchten zwei der Wachleute auf und liefen auf Scott zu. Er rief kurz Sorry und rannte in den Gang hinein. Er musste Beast wieder finden und zwar noch bevor die Wachen ihn einholen konnten.
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„Du tust niemandem von ihnen weh.“ Lucys Blick klebte noch immer an Hank, der zu lächeln begann und keine Veranlassung dazu sah, seinen Plan aufzugeben. Er war hergekommen, um zu siegen. Bald würde alles ihm gehören und sie würde ihn nicht daran hindern. Doch dann spürte er die Krallen. Er hatte sie ausgefahren, aber nun bewegten sie sich wie von Geisterhand. Sie bogen sich alle in verschiedene Richtungen und drohten seine Hände aus einander zu reißen. Er fuhr sie also wieder ein und schüttelte sich kurz. Doch dann sah wieder zu Lucy, die nun etwas entspannter vor ihm stand: „Das war doch ein Anfang. Aber meiner Meinung nach immer noch zu schwach. Komm schon, Truth, hast du in all den Jahren nicht mehr gelernt, als ein paar Tricks mit Magneten?“
Lucy wusste nicht, was sie als nächstes tun sollte. Als auf einmal Bobby neben ihr aufsprang und aus seinen beiden Händen Eis schoss, welches Hank einfror: „So, das gibt uns etwas Zeit. Und nun?“
„Wir müssen Logan hier weg bringen. Am besten verstecken wir uns in Cerebro bis uns was einfällt.“ Mit Storms Vorschlag waren sie alle einverstanden und rannten dann gemeinsam los…
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Beast sah sich um, doch niemand war da. Er hatte Scott verloren und ärgerte sich wahnsinnig über sich selbst. Wie hatte das nur passieren können? Er hatte ihm doch deutlich gesagt, dass er sich beeilen sollte. Alleine würde Scott den Raum des Präsidenten doch nie finden und Beast würde es nicht alleine schaffen dem Staatsoberhaupt die Untersuchungen zu erklären. Denn immerhin waren die Ergebnisse bei Scott… er musste also zurück und ihn suchen. Doch als er sich gerade umgedreht hatte, hörte er diese bekannte Stimme in seinem Ohr…
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Eric schloss das Tor hinter ihnen und sah dann in die Runde. Alle sahen so verzweifelt aus und vollkommen ohne Hoffnung. Wie auch, wenn die Apokalypse in Person in der Eingangshalle auf sie wartete. Oder nein…
„Charles du alter Gauner. Natürlich, deshalb auch die Sicherheitsabriegelung. Du wolltest wissen, wo er ist, aber er darf deine Tochter nicht finden, natürlich. Cerebro… das will Hank haben. Er will Macht und die bekommt er durch die Mutanten.“ Lucy und Storm sahen Eric fragend an, bis er ihnen erklärte, dass Hank bestimmt nur darauf gewartet hatte, dass sie sich hierher flüchteten: „Truth, dein Vater hat diese Maschine mit mir zusammen gebaut. Aber wie sie funktioniert wusste doch nur er allein… er wollte immer wissen, wo du bist. Dir sollte niemals etwas passieren. Aber er wusste auch von Apokalypse und hat bestimmt nach dem Mutanten gesucht. Er wollte verhindern, dass ihr beide euch jemals begegnet. – Doch jetzt wo Hank hier ist, kann er die Maschine für seine Zwecke verwenden.“
„Jeden Mutanten auf dieser Welt finden und seine Kräfte einsammeln.“ Lucy ahnte das Schlimmste und strich sanft über Logans Wange. Er atmete flach, aber er lebte und deshalb stand sie auf und sah ihren Patenonkel an: „Wir müssen die Maschine zerstören. Er darf sie nicht alle töten.“
Eric nickte und wusste, dass sie Zeit drängte, denn auf der anderen Seite der Eisentür war etwas zu hören…
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Scott spürte eine Hand auf seinem Arm und dachte, dass die Wachen ihn nun hatten. Aber als er einen kurzen Blick wagte, sah er die Frau, die eben noch ihre Touristengruppe geführt hatte: „Was wollen Sie? Ich gehöre nicht zu ihrer Gruppe.“
„Ich weiß, aber ich kenne einen Platz, an dem Sie sich verstecken können.“ Die Hilfe der gut aussehenden Frau kam überraschend, doch Scott versuchte ihr zu vertrauen. Er folgte ihr durch die Gänge und verschwand mit ihr in einem Raum. Es war stockfinster hier drin und als Scott den Lichtschalter suchte, lief er gegen irgendetwas. Es war hart und kantig und als das Licht anging konnte er sehen, dass es ein Aktenschrank war: „Wo bin ich hier?“
„Das ist einer der Konferenzräume. Hier wird heute niemand mehr hinkommen und überwacht wird er auch nicht, da die Gespräche hier drin streng geheim sind. Also, da Sie sich hier sicher fühlen können?… Wer sind Sie und warum werden Sie von den Wachen verfolgt?“
Scott wusste nicht, ob er der Frau wirklich trauen konnte, aber er musste es zumindest versuchen: „Mein Name ist Scott Summers. Ich habe nicht viel Zeit für Erklärungen, denn ich bin auf der Suche nach dem Präsidenten. Es geht um die Mutanten und…“
„Sie denken, dass ich jetzt Angst haben sollte was? Aber ich sag ihnen mal was. Mein Name ist Stacie Long und ich bin eine Mutantin. Also was wollen Sie mit dem Präsidenten besprechen?“, Stacie hielt Blickkontakt mit Scott, auch wenn sie seine Augen hinter der Sonnenbrille nicht erkennen konnte.
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Hank schlich sich auf dem Flur herum. Er hatte sich aus seinem Eisgefängnis befreien können und wusste bereits wo die Mutanten waren. Cerebro lag endlich vor ihm und dieses Mal würde er es nicht verpassen. Die Macht würde ihm gehören. Jede einzelne Fähigkeit würde in ihm die wahre Stärke erfahren. Niemand konnte ihn mehr aufhalten. Er würde es war machen, die Apokalypse. Denn kein Mensch würde es überleben, sich ihm noch entgegen zu stellen. Seine Jahre des Versteckens waren vorbei, denn hinter diesem Tor lag die Freiheit… die alleinige Macht…
Es ist soweit, Truth. Es gehört alles mir und du wirst nichts dagegen tun können. Dein Vater war ein Dummkopf. Er hat an dich geglaubt, doch am Ende wirst du sterben wie jeder andere auch. Du kannst sie nicht retten. Ihr werdet nur gemeinsam sterben.
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Lucy konnte Hanks Worte in ihrem Kopf hören, doch sie glaubte nicht daran was er sagte. Es musste noch einen Ausweg geben. Ihr Vater hatte ihn gesehen und sie würde sich daran erinnern. Es musste nur schnell sein…
Cerebro durfte Hank auch auf keinen Fall in die Hände fallen. Es war zum Schutz der Mutanten gedacht und nicht zu deren Untergang.
„Du kannst sagen was du willst. Dir wird niemand mehr zuhören. Ich habe keine Angst, nicht vor dir. Du kannst…“ Lucy wollte sich selber Mut machen, während sie mit Eric, Storm und Max an der Maschine herumschraubten. Doch wirklich weiter brachte es sie nicht. Sie fanden keinen Anfang. Keinen Weg um wirklich in die Maschine zu gelangen und dann rief Rogue Lucy zu…
Logan war wieder aufgewacht und stand bereits wieder auf seinen Beinen. Lucy lief auf ihn zu und ließ sich in seine Arme fallen. Sie wollte ihn festhalten, doch dafür war keine Zeit: „Wir müssen Cerebro vernichten.“
„Ich glaube nicht, dass das so einfach wird. Der Professor hat bestimmt dafür gesorgt, dass die Maschine… sie funktioniert nur über die Gedanken deines Vaters. Vielleicht kann Hank also gar nicht damit umgehen.“ Logans Idee machte den Jüngeren Mut, doch Storm schüttelte den Kopf: „Nein, Jeans konnte auch mit der Maschine umgehen. Es braucht nur ein Telepath zu sein und schon läuft dieses Ding.“
„Wenn es nur über Gedanken läuft dann…“ Lucy wollte den Gedanken nicht beenden, weil er etwas Grausames mit sich trug, was nur Logan aussprach: „Dann kann es nur durch die Kraft der Gedanken zerstört werden.“
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Beast drehte sich um und sah den Präsidenten. Der Mann erschrak, als er das blaue Wesen sah und rief nach seinen Wachen. Doch Beast handelte schnell. Er schnappte sich den Mann und trug ihn unter dem Arm, während er wegrannte… doch wohin mit ihm?…
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„Stacie, ich bin auch ein Mutant. Ich bin bestimmt nicht hier um uns weh zu tun. Im Gegenteil, wir brauchen nur die Hilfe der Menschen. Denn einer von uns will uns alle vernichten.“ Scott versuchte Stacie von Apokalypse zu erzählen, doch er wusste auch, dass die Zeit immer knapper wurde, was ihn beunruhigte.
„Dann müssen wir den Präsidenten finden. Hier, der Raum bietet uns die Möglichkeit alle Gänge und Räume des Hauses zu überwachen. Wir müssen nur…“ Stacie legte ihre Hand auf die Tastatur und schon waren alle Kameras angeschaltet und beide Mutanten konnten Beast und den Präsidenten sehen. Nur wie brachten sie die Beiden hier her?
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Hank griff die Tür mit allen Fähigkeiten an, die er hatte, während Lucy drinnen den Helm in ihre Hände nahm. Logan und Max standen direkt neben ihr, als sie sich noch einmal zu den Beiden umdrehte: „Ihr müsst euch ihn Sicherheit bringen. Ich weiß nicht, was die Maschine tun wird, wenn ich ihr den Befehl gebe.“
„Keine Sorge, du gibst ihr den Befehl. Dann machst du die Tür auf und wir rennen Hank über den Haufen. Er wird hier reingehen und mit Cerebro zerstört werden, während wir schon in Sicherheit sind.“ Max wollte eine Sicherheit ausstrahlen, aber er hatte auch Angst, als er sich zu den Anderen stellte, die sich alle gegen die Wand drückten und bereit waren wegzulaufen. Logan wollte auch zu ihnen gehen, aber Lucy hielt ihn fest: „Bitte geh nicht. Ich brauche dich. Ich schaff das nicht alleine.“
„Ich bin bei dir und ich reiß dir diesen Helm vom Kopf, wenn es sein muss.“ Logan legte seine Arme um Lucy, die sich den Helm aussetzte und ihre Augen schloss…
Cerebro…
Cerebro, ich will, dass du die Selbstzerstörung aktivierst.
Hast du mich verstanden?
„Selbstzerstörung aktiviert in 10… 9… 8…“
Alle konnten sie die Stimme der Maschine hören und Logan nahm Lucy den Helm ab. Sie liefen beide zur Tür, die Lucy öffnen konnte und dann in die Freiheit rannte. Hank war darauf nicht vorbereitet und verfehlte einen Angriff. Er sah den Flüchtenden nach und hörte dann diese Stimme: „4… 3… 2…“
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Scott und Stacie öffneten die Tür und schon liefen in die Richtung, in der sie Hank vermuteten. Dieser wurde mittlerweile wieder von Wachen verfolgt und überrannte die Mutanten fast. Als diese dann die Wachen sahen, liefen sie zurück und verschanzten sich wieder im Konferenzraum. Stacie ging wieder zurück an die Schaltflächen und verriegelte von dort aus die Tür: „So, jetzt kommt keiner mehr hier rein.“
„Stacie, was genau bist du für ein Mutant?“ Scott war erstaunt, dass sich Stacie mit der Hochsicherheitsanlage auskannte. Doch dann sagte sie, dass sie die Elektrizität beeinflussen konnte und ihr damit alle Türen offen standen.
„Genug geplaudert, Mister Präsident. Wir brauchen ihre Hilfe.“ Während Beast dem Präsidenten versuchte ihre Lage zu erklären, breitete Scott die Untersuchungsergebnisse auf dem Tisch aus, welche den Präsidenten sichtlich beeindruckten: „Ich wusste ja nicht… wir dachten alle immer, dass…“
„Wir wissen, was die Menschen von und denken, aber das spielt jetzt keine Rolle. Wir brauchen Hilfe, sonst sterben wir alle. Menschen und Mutanten.“ Scott bat den Präsidenten noch einmal eindringlich um Hilfe, der ihnen nickend zustimmte und zu der Anlage ging. Er drückte auf einen Knopf und gab den Befehl zu einem Befreiungsschlag gegen Hank, was Beat und Scott aufatmen ließ.
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Lucy und die anderen Mutanten hörten, wie die Maschine in die Luft flog. Unten ihren Füßen vibrierte alles und Rogue verlor den Halt. Sie fiel und Bobby musste ihr helfen wieder aufzustehen. Dann schien alles vorbei zu sein und Storm atmete sichtlich erleichtert auf: „Wir haben es geschafft.“
„Ach, habt ihr das? Das glaub ich aber nicht.“ Hank tauchte aus dem Kellergang auf und schleuderte die Mutanten von sich. Alle sieben Mutanten flogen gegen die Wand am Ende des Flurs und versuchten langsam wieder aufzustehen. Um sie herum sammelte sich überall Rauch an, der von Cerebro ausging. In der zerstörten Maschine musste es nun brennen und wenn sie nicht hier raus kamen, würde das Gas sie alle umbringen.
„So, jetzt reicht es.“ Logan fuhr seine Krallen aus und lief auf Hank zu. Er wollte den Mutanten ein für alle mal erledigen, doch Hank fuhr ebenfalls seine Krallen aus: „Wie kann man sich für ein Geschenk besser bedanken, als das man es gleich mal ausprobiert. Sag deiner Liebsten Lebewohl, Logan.“
Hank zerschnitt Logans Gesicht, doch die Narben heilten gleich wieder, weshalb Logan sich stark fühlte: „Einen Vorteil hab ich. Deine Krallen bestehen aus Eisen, mein ganzer Körper aus einem Adamantiumüberzug.“
Logan rammte seine Krallen in Hanks Körper und konnte das Blut fühlen, dass über seine Handflächen floss. Dann begann es zu regnen, denn Storm versuchte das Feuer zu löschen. Auf Hank hatte das aber keine Wirkung. Er wollte Logan umbringen, aber seine Hände wurden zurückgehalten. Eric kontrollierte die Eisenkrallen und auch die anderen Mutanten wollten nicht untätig bleiben. Doch Rogue wurde von Lucy festgehalten: „Du nicht. Er darf jede Kraft haben, aber nicht deine, sonst haben wir keine Chance mehr.“
Rogue nickte, als die Geräusche hörten: „Ich geh nachsehen und versteck mich dann.“
Rogue lief nach oben, wo sie das Sonderkommando des Präsidenten finden würde, doch unten ahnte niemand von dieser Unterstützung. Lucy fragte sich nur, wie sie helfen konnte, als ihr wieder die Stimme ihres Vaters in den Sinn kam…
Du bist das Gegenstück.
Nur du kannst es schaffen.
Lucy weinte und rannte dann auf Hank zu. Es musste sein, sonst würde der Mutant ihr alles nehmen was sie liebte. Sie sah, wie er seine Krallen einfuhr, wodurch Eric keine Macht mehr über ihn hatte. Er schleuderte Logan einen Feuerball entgegen und wollte sich dann den anderen Mutanten widmen, als Lucy ihn plötzlich berührte. Sie legte ihre Hände auf sein Gesicht und zwang ihn unter Schmerzen auf die Knie zu gehen. Ihre Hände brannten und beide Sammler merkten, wie all die Kräfte des einen auch auf den anderen übergingen. Hank fühlte sich so stark wie noch nie und doch wendete sich das Blatt. Logan schrie aus purer Verzweiflung, aber er konnte Lucy nicht mehr fassen. Sie schrie vor Schmerzen genauso wie Hank. Ein Feuer bildete sich an ihren Händen und sie verbrannte Hank das ganze Gesicht. Doch noch immer ließ sie nicht los, während das Feuer ihre Arme hochkletterte und sie die Schmerzen schon fast nicht mehr ertragen konnte. Logan wollte ihr helfen, aber Eric und Storm hielten ihn zurück. Es war zu spät…
Das Feuer um Hank und Lucy fasste sie beide und dann erlosch es mit einem Mal. Beide Mutanten sanken zu Boden und Lucy schloss ihre Augen. Logan riss sich von Eric und Storm, als die Armee des Weißen Hauses den Keller betrat. Sie waren zu spät…
Logan nahm Lucy in seine Arme und redete immer wieder auf sie ein. Und dann öffnete sie noch einmal ihre Augen, für einen ersten aber zugleich letzten Kuss…
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6 Monate später
„Logan, deine Klasse wartet auf dich. Sie würden dich gerne begleiten, wenn das Denkmal enthüllt wird.“ Storm legte Logan ihre Hand auf die Schulter und ging dann wieder. An ihrem Grab wollte er immer allein sein. Das hier war der Platz, der in seinem Leben die größte Bedeutung hatte. Hier neben ihren Eltern und ihrem Bruder hatte er die Liebe seines Lebens begraben. Er würde niemals wieder jemanden finden wie sie. Seine Lucy, die für sie alle gestorben war, um sie zu retten. Ihr und ihrer Familie wurde heute das Denkmal geweiht, damit niemand vergessen sollte, was die Xaviers für die Freundschaft zwischen Menschen und Mutanten getan hatten.
„Ich wünschte, du wärst jetzt auch hier und könntest das miterleben. Aber das weißt du ja… ich sage es dir jeden Tag und es scheint nicht einfacher zu werden. Ich kann nur darauf hoffen, dass du da oben auf mich wartest. Ich will nicht noch mal um dich kämpfen müssen, also such dir da oben keinen netten Engel… du bist doch mein Engel. Mein Ein und Alles… und ich werde dich auf ewig lieben.“ Logan streichelte Lucys Grabstein…
Lucy „Truth“ Xavier
*12. 03. 1987
+ 04. 12. 2008
Unsere Liebe für die Ewigkeit
und die Wahrheit kennst nur du.
Logan stand langsam auf und verließ den Garten der Schule, in dem er auch einmal neben seiner Lucy liegen würde.
ENDE